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Dachser: Umsatz wächst organisch

Der Kemptener Transport- und Logistikkonzern Dachser konnte im Geschäftsjahr 2016 seinen konsolidierten Bruttoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf rund 5,71 Milliarden Euro steigern.
Dachser-CEO Bernhard Simon: „Unser Geschäftsfeld Road Logistics hat sich wieder als tragenden Säule unserer Unternehmens erwiesen." Foto: Torsten Buchholz/HUSS-VERLAG
Dachser-CEO Bernhard Simon: „Unser Geschäftsfeld Road Logistics hat sich wieder als tragenden Säule unserer Unternehmens erwiesen." Foto: Torsten Buchholz/HUSS-VERLAG
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Torsten Buchholz

Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Sendungen um 2,4 Prozent auf 80,0 Millionen und die Tonnage um 2,4 Prozent auf 38,2 Millionen Tonnen. Wachstumstreiber waren die europäischen Landverkehre sowie die Lebensmittellogistik, während der Bereich Air & Sea Logistics umsatzmäßig leicht zurückging. Zum Jahresende 2016 kam Dachser weltweit auf 27.450 Mitarbeiter (plus 944), 14.315 davon in Deutschland.

„Unser Geschäftsfeld Road Logistics hat sich wieder als tragenden Säule unserer Unternehmens erwiesen“, erklärte Dachser-CEO Bernhard Simon anlässlich der Jahrespressekonferenz des Konzerns in München. Der Geschäftsbereich, in dem die Segmente European Logistics und Food Logistics zusammengefasst werden und der rund drei Viertel des Konzernumsatzes ausmacht, wuchs 2016 um 3,7 Prozent auf 4,31 Milliarden Euro. Simon: „Wir erzielten diesen erfreulichen Schub ausschließlich aus eigener Kraft.“

Das Segment European Logistics steigerte den Umsatz um 2,4 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. „Die Business Line Food Logistics legte um ausgezeichnet 9,5 Prozent zu und erzielte 2016 einen Umsatz von 812 Millionen Euro“, sagte Simon in München. Die Werthaltigkeit in der Lebensmittellogistik resultiere vornehmlich aus „aus profitablen Neukunden, aber auch aus der Aufgabe unrentablen Geschäfts“, so der Dachser-Chef weiter.

Bei Luft- und Seefracht sind die Sendungszahlen konstant geblieben. Daraus resultiert bei einem Umsatz von 1,54 Milliarden Euro ein Minus von drei Prozent. Simon: „Die negative Umsatzentwicklung stand in engem Zusammenhang mit den sinkenden internationalen Frachtraten insbesondere im Seeverkehr sowie mit negativen Währungseffekten, die auf die Umsätze direkt durchschlugen.“ Luft- und Seefracht sei ein volatiles Geschäft, das „nie gekannte Ausschläge zu verzeichnen hatte“. „Wichtig für Dachser ist, dass wir Air & Sea Logisticsw ohne Kapitalbindung in eigene Assets eher in Form eines Handelsgeschäfts führen. Wir können damit auch bei sinkenden Umsätzen dieses Geschäftsfeld profitable betreiben“, erklärte Simon. Das sei auch 2016 gelungen.

Traditionell gibt Dachser keine detaillierten Zahlen zum Ergebnis bekannt. Man sei aber im abgelaufenen Jahr mit den erwirtschafteten Überschüssen „sehr zufrieden“. Simon: „Die Umsatzdelle bei Air & Sea Logistics hat zu keinem Rückgang des operativen Geschäfts geführt. Unsere Eigenkapitalquote liegt inzwischen bei 51 Prozent.“ Noch vor einem Jahr hatte diese beachtliche 43 Prozent erreicht.

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