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Curtainsider: Ludzay wächst in die Länge

Als erster Kunde erhält das Transportunternehmen Ludzay zwei der neuen 14,9 Meter langen Sattelauflieger für Lang-Lkw von Schmitz Cargobull.
Matthias Robert (links, Gebietsverkaufsleiter bei Schmitz Cargobull) übergibt die zwei 14,9 Meter langen Auflieger an Philipp Noll, Geschäftsführer bei Ludzay. (Foto: Schmitz Cargobull)
Matthias Robert (links, Gebietsverkaufsleiter bei Schmitz Cargobull) übergibt die zwei 14,9 Meter langen Auflieger an Philipp Noll, Geschäftsführer bei Ludzay. (Foto: Schmitz Cargobull)
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Redaktion (allg.)

Das Portfolio des Spezialisten für Sattelaufliegers, Schmitz Cargobull, ist um zwei Varianten reicher. Mit dem 14,9 Meter langen Auflieger, erhältlich als Sattelcurtainsider und als Sattelkoffer, erweitert man in Horstmar das Angebot für größeres Transportvolumen. Der in Dorsten sitzende Verpackungsservice Ludzay erhielt nun als erster Kunde zwei neue Sattelcurtainsider.

„Die längeren Fahrzeuge sind perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Sie fassen rund zehn Prozent mehr Ladung. Daher würden wir unseren Fuhrpark gern zu 70 Prozent mit den 14,9 Meter-Trailern von Schmitz Cargobull ausrüsten“, blickt Philipp Noll, Geschäftsführer beim Verpackungsservice Ludzay, in die Zukunft. Bereits seit eineinhalb Jahren testet das Unternehmen die längere Variante und sicherte sich nun die Auflieger. Laut Schmitz Cargobull hat der Sattelcurtainsider S.CS MEGA mit VARIOS-Aufbau eine bis zu drei Meter nutzbare Innenhöhe und bietet aufgrund seiner Länge von 14,9 Meter drei Palettenstellplätze und zehn Kubikmeter mehr. Das Fahrzeug lässt sich auf zwei Fahrhöhen einstellen und ist damit für unterschiedliche Aufsattelhöhen nutzbar.

Mit den neuen Lang-Lkw möchte Ludzay teilweise die bisher im Fuhrpark vorhandenen 19 Gliederzüge ersetzen. Das Unternehmen liefert hauptsächlich Verpackungen für die Genuss- und Lebensmittelbranche. In dieser Branche sind Be- und Entladevorgänge sehr zeitkritisch und dauert lange, da bei Gliederzügen die Fahrer mit Motorwagen und Anhänger getrennt an die Rampe fahren müssen. Mit den neuen Aufliegern ist das Problem gelöst. Im Vergleich zum Gliederzug reduziere sich das Ladevolumen bei diesen Lang-Lkw rein theoretisch nur um eine Palette auf 37 Stück. Dies sei jedoch kein großer Unterschied, da auch bei den Gliederzügen selten alle 38 Paletten auf die Ladefläche passen, erklärt Noll.

Bevor die auch ökologisch bessere Variante – es treten weniger Luftverwirbelungen zwischen Zugmaschine und Anhänger auf – jedoch ohne Einschränkungen eingesetzt werden kann, muss die Spedition Ludzay auf politische Hilfe hoffen. Dadurch, dass die Trailer um 1,3 Meter länger sind als die Standard-Fahrzeuge und als Lang-Lkw gelten, sind sie im Saarland, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz nicht zugelassen. „Hersteller, Verbände und Politik müssen hier etwas tun. Denn die Kosten des Transportes in der Logistik werden immer teurer und der Frachtraum immer knapper“, fordert Noll. Erst dann wird die Spedition ihren Fuhrpark weiter umrüsten. (mb)

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