Craiss: Neuer LNG-Lkw im Einsatz

Der Logistiker setzt auf alternative Kraftstoffe und will für seine Touren zwischen Mühlacker und Hamburg sowie nach Nordrhein-Westfalen ein mit Flüssigerdgas betriebenen Lkw einsetzen. Zwei E-Lkw sollen noch folgen.

Craiss erweitert seinen Fuhrpark im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie um einen mit Flüssiggas betriebenen Lkw. Foto: CRAISS Generation Logistik
Craiss erweitert seinen Fuhrpark im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie um einen mit Flüssiggas betriebenen Lkw. Foto: CRAISS Generation Logistik
Daniela Sawary-Kohnen

Craiss Generation Logistik erweitert ihre Lkw-Flotte um einen mit Flüssigerdgas betriebenen Lastwagen, der künftig für Touren zwischen dem Firmensitz Mühlacker und Hamburg sowie nach NRW eingesetzt werden soll. Das LNG-Fahrzeug ist das erste mit alternativem Kraftstoff, das das Unternehmen im Zuge seiner Nachhaltigkeitsbemühungen für den Logistiksektor angeschafft hat.

Weitere sollen nach eigenen Angaben folgen. So ziele die Unternehmensgruppe darauf ab, ein Bewusstsein für die Bedeutung CO2-reduzierter Transportlösungen zu schaffen, hieß es. Mark Mitterhuber, Leitung Vertrieb und Marketing bei Craiss Generation Logistik:

„Das Pflichtbewusstsein gegenüber der Umwelt ist in unseren Unternehmenswerten verankert. Deshalb erweitern wir unseren Fuhrpark in Deutschland und Österreich um Fahrzeuge, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden. LNG macht den Anfang, zwei E-Lkw sind bereits bestellt.“

Das Familienunternehmen sei sich seiner ökologischen Verantwortung bewusst und habe gleichzeitig die langfristige Wirtschaftlichkeit entsprechender Projekte im Blick. So stelle die Optimierung des Fuhrparks mit dem Ziel der CO2-Neutralität nur einen Zweig Nachhaltigkeitskonzepts dar. Torsten Kurfiß, Abteilungsleiter Produktion und Transport bei Craiss Generation Logistik:

„Als etablierter Logistikdienstleister im Automotive-Bereich sehen wir uns in der Pflicht, innovative Technologien zu testen.“

Man dürfe sich nicht allein aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen möglicher Fördermittel für einen Kraftstoff entscheiden, sondern müsse langfristiger planen.

„Im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen bietet LNG deutliche Vorteile in puncto Umweltfreundlichkeit und ist derzeit ausreichend und flächendeckend beziehbar“, so Kurfiß.

Der neue Lastkraftwagen sei für Strecken zwischen unserem Hauptstandort, Hamburg und NRW eingeplant. Mit einer Reichweite von 1.000 bis 1.100 Kilometern könne er die gesamte Entfernung theoretisch ohne Zwischenladungen bewältigen.

Tankstopps seien dennoch bereits in die Tourenplanung integriert, um sicherzustellen, dass dem Lkw das Gas nicht ausgeht. Binnen 20 bis 30 Minuten sei der Vorgang abgeschlossen. Dazu gebe es bereits Vertragstankstellen, die künftig außerdem regelmäßige Reports zum Kraftstoffverbrauch des Lkw liefern sollen. Marketing- und Vertriebsleiter Mark Mitterhuber:

„So haben wir auch für unsere Partner:innen schwarz auf weiß, ob und wie positiv sich der Transporter auf unsere und deren ökologischen Fußabdruck auswirkt.“ 

Bereits jetzt sei erkennbar, dass Kund:innen das Engagement des Logistikdienstleisters in Sachen Nachhaltigkeit zunehmend honorierten und selbst stärker darauf setzten, so Mitterhuber. Auch bei den eigenen Mitarbeitenden stoße die Investition auf positive Resonanz.  Die zukünftigen Fahrer:innen sollen Einweisungen und Schulungen zu der Handhabung, dem Tankvorgang und den Schutzmaßnahmen im Umgang mit dem LNG-Fahrzeug erhalten

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