Corona-Pandemie: DFDS passt Fährverbindungen in der Ostsee an

DFDS passt seinen abendlichen Fahrplan für Fährabfahrten zwischen dem estnischen Hafen Paldiski und Kapellskär in Schweden an die Kundennachfrage an.

Wegen der sehr anderen Vorgehensweise Schwedens bei der Bekämpfung der Pandemie bleibt die Nachfrage nach Frachttransporten zum schwedischen Hafen von Kapellskär unverändert. (Foto: DFDS)
Wegen der sehr anderen Vorgehensweise Schwedens bei der Bekämpfung der Pandemie bleibt die Nachfrage nach Frachttransporten zum schwedischen Hafen von Kapellskär unverändert. (Foto: DFDS)
Christine Harttmann

Die Reederei nutzt dafür Kapazitäten, die frei geworden sind, nachdem sie die wöchentlichen Fahrten auf der Fährlinie zwischen Paldiski in Estland und dem finnischen Hafen Hanko reduziert hat. Wie die Reederei erklärt, reagiert sie damit auf die stabile Kundennachfrage bei den Verbindungen nach Schweden. Laut ihren Angaben hat sie zudem eine einen Frachtvertrag mit der Eckerö-Line geschlossen, um ihre Kunden mit Transporten auf der Strecke Muuga-Vuosaari (Tallinn-Helsinki) zusätzlich zu unterstützen. Als Grund für die Anpassung ihrer Fährdienste in der Ostsee nennt DFDS die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Produktions- und Dienstleistungsbranche und die sich damit verändernden Kundenanforderungen. Peeter Ojasaar, Route Director Estland-Finnland und Estland-Schweden, erklärt:

„Wir haben beschlossen, die Anzahl der Überfahrten zwischen dem estnischen Hafen Paldiski und dem finnischen Hafen Hanko um fast die Hälfte zu reduzieren, da die Nachfrage für diese Route abgenommen hat.“

 

Die auf der Route Paldiski-Hanko eingesetzte Fähre „Sailor“ erhalte damit freie Kapazitäten, die DFDS auf der Route zwischen Paldiski und dem schwedischen Hafen von Kapellskär einsetzen will.

„Dies ermöglicht uns, Frachtkunden und Passagieren täglich deutlich attraktivere Abendabfahrten anbieten zu können", sagt Oljasaar.

Wegen der sehr anderen Vorgehensweise Schwedens bei der Bekämpfung der Pandemie erlebe diese Route eine dauerhafte Nachfrage nach Frachttransporten, so Oljasaar weiter.

„Mit der ‚Sailor‘ als Unterstützung für die ‚Optima Seaways‘, der derzeit einzigen Fähre auf dieser Route, können wir unseren Kunden jetzt die von ihnen angefragten Abfahrtszeiten für den Estland-Schweden-Dienst anbieten.“

Den Frachtvertrag mit der Eckerö Line hat die Reederei Ende April geschlossen.  DFDS-Frachtkunden können demnach Transporte auf der von der Eckerö Line betriebenen Route Muuga (Tallinn) – Vuosaari (Helsinki) buchen. Ojasaar:

„Damit können wir insgesamt 30 Abfahrten pro Woche zwischen Estland und Finnland anbieten und unseren Kundenservice auf dem Transportmarkt zwischen Estland und Finnland erheblich verbessern.“

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