Corona-Krise: BWVL fordert Lieferketten sicherzustellen

Der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik fordert weitere Maßnahmen, um die Lieferketten gewährleisten zu können.

Auch vom Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik kommen in Zeiten der Corona-Krise konkrete Forderungen für die Transportbranche. Foto: Pixabay
Auch vom Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik kommen in Zeiten der Corona-Krise konkrete Forderungen für die Transportbranche. Foto: Pixabay
Daniela Kohnen

Die bereits getroffenen Maßnahmen der Bundesregierung zur Versorgung der Bevölkerung hat der BWVL am heutigen Montag begrüßt, hieß es in einer Pressemitteilung. Allerdings fordere man zum Schutz der Lieferketten dringend weitere Maßnahmen, hieß es weiter.

So ist es laut dem Verband für die kommenden Wochen und Monate entscheidend, wie lange die Logistikketten – auch die internationalen – möglichst vollständig aufrechterhalten werden können. Das beinhalte sowohl die Beschaffung und Produktion, als auch die Verladung und Auslieferung bis zum Kunden.

Der Verband spricht sich dafür aus, dass alle Maßnahmenvorschläge nach Möglichkeit europaweit angewendet werden. Das machen Sinn, da die Lieferketten in einem einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum vernetzt seien. Zudem ist dieser umfassend durch die Corona-Pandemie betroffen.

Daher fordert der BWVL die bundeseinheitliche Umsetzung der Maßnahmen. Dazu zählen neben der Aufhebung des Sonntagsfahrverbots auch Sonderspuren für die Lkw-Grenzabfertigung, die Aussetzung der Kabotageregelung und die Lockerung der Lenk- und Ruhezeiten sowie der Weiterbildungsfristen im Zusammenhang mit der Berufskraftfahrerqualifikation und der damit verbundenen Geltung der Fahrerlaubnis.

Gleichzeitig sollen Lkw-Fahrer einen Zugang zu Sanitärräumen erhalten und Lang-Lkw auf sämtlichen geeigneten Straßen zugelassen werden. BWVL-Präsident Quick:

„Neben den operativen Maßnahmen ist für die mittelständischen Unternehmen die Unterstützung durch schnelle und unbürokratische Liquiditätshilfen mittels Bürgschaften und Krediten essentiell.  Eine weitere Sofortmaßnahme könnte auch die Einrichtung von Krisen-Hotlines und Interventionsteams bis auf Länder- und Kreisebene sein, die im Zweifel mit Rat und Tat den Unternehmen umgehend zur Seite stehen können.“

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