Corona: DHL liefert Pakete uneingeschränkt weiter aus

Deutsche Post DHL liefern Briefe und Pakete weiter bundesweit ohne Einschränkungen aus. Darüber hinaus sind Paketshops und Partnerfilialen weitgehend geöffnet.

In der Region Heinsberg beliefert DHL auf Wunsch gefährdete Menschen mit Lebens- und Haushaltsmitteln. (Foto: Deutsche Post DHL)
In der Region Heinsberg beliefert DHL auf Wunsch gefährdete Menschen mit Lebens- und Haushaltsmitteln. (Foto: Deutsche Post DHL)
Christine Harttmann

Auch in der Krise sei, das gibt Deutsche Post DHL bekannt, die Versorgung der Postdienstleistungen sein flächendeckend sichergestellt. Zum Beleg veröffentlichte der Konzern seine aktuellen Qualitätskennziffern. Demnach erreichten in den vergangenen zwei Wochen, wie auch zu „normalen“ Zeiten, mehr als 90 Prozent der Briefe und mehr als 85 Prozent der Pakete bereits am Tag den Empfänger bereits am Tag nach ihrer Einlieferung.

Frank Appel, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post DHL Group, versicherte, dass das Unternehmen die „postalische Grundversorgung“ trotz der Einschränkungen weiter sicherstellt. „Dies ist eine Bewährungsprobe, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht hatten. Aber unsere Kunden in Deutschland können darauf vertrauen, dass wir alles tun, damit ihre Briefe und Pakete auch weiterhin zuverlässig bei den Empfängern ankommen.“

Damit die Auslieferungen zuverlässig weitergehen können und zugleich der Gesundheits- und Infektionsschutz gewährleistet ist, hat der Konzern seine Prozesse angepasst. So verzichten die Zusteller des Unternehmens schon seit einigen Tagen überall auf die übliche Unterschrift der Empfänger von Paketen.

In einem Pilotprojekt in der Region Heinsberg werden in einer Kooperation mit dem Lebensmitteleinzelhandel auf Wunsch solche Haushalte mit Lebens- und Haushaltsmitteln beliefert, die einem besonderen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Personen mit Vorerkrankungen, in Quarantäne oder in gehobenem Alter müssen daher vorübergehend nicht mehr selbst einkaufen gehen und sich und andere dadurch gefährden.

In den Betriebsstätten sei die „Einhaltung besonderer Kontakt- und Hygieneregeln oberstes Gebot“, heißt es. Um Mitarbeiter und Kunden zu schützen, würden in sämtlichen Bereichen die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts ergriffen. So arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Zustellung derzeit in zwei unterschiedlichen Schichten, um den gegenseitigen Kontakt zu minimieren.

Für die Zustellung wurden in den letzten Tagen rund 30.000 Liter Handdesinfektionsmittel zusätzlich zur Verfügung gestellt. In den kommenden Wochen werden alle Zustellfahrzeuge mit einem Wasserkanister ausgestattet, so dass auch während der Zustelltour die Fahrer ihre Hände reinigen können.

Für ihre Partner-Filialen hatte die Deutsche Post über tausend Schutzwände für den Tresen- und Thekenbereich vorbeugend produziert und eingelagert. Sie werden nun sukzessive auch in den Partner-Filialen aufgebaut.

Tobias Meyer, Konzernvorstand Post & Paket Deutschland, betont: „In diesen schwierigen Tagen sorgen unsere Zustellerinnen und Zusteller, Fahrer, Sortierkräfte und Partner in den Filialen dafür, dass die Postversorgung im ganzen Land wie gewohnt funktioniert. Dafür erhalten sie zu Recht viel Anerkennung nicht nur von uns, sondern vor allem auch von unseren Kunden. Die Mitarbeiter von Deutsche Post DHL engagieren sich enorm: Jeder für seine Stadt, sein Dorf – und wir gemeinsam für Deutschland. Darauf sind wir alle im Unternehmen und auch ich persönlich sehr dankbar und stolz “.

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