Continental: Umfassender Nachhaltigkeitsfahrplan für die Zukunft

Continental hat das Programm „Carbon Neutral for Emission Free Vehicles“ gestartet. Konform mit dem Pariser Klimaabkommen möchte das Unternehmen ab nächsten Jahres nicht nur seine Fahrzeuge klimaneutral stellen, sondern bis spätestens 2050 in der gesamten Wertschöpfungskette zu 100 Prozent klimaneutral wirtschaften.

Programm „Carbon Neutral for Emission Free Vehicles“ für klimaneutrale Mobilität. (Foto: Continental)
Programm „Carbon Neutral for Emission Free Vehicles“ für klimaneutrale Mobilität. (Foto: Continental)
Radosveta Angelova

Die Philosophie von Continental sieht vor, dass emissionsfreie Mobilität und Klimaneutralität einander bedingen. Ein umfassender Nachhaltigkeitsfahrplan in der Fahrzeugzulieferindustrie soll den Weg für ein klimafreundlicheres Wirtschaften ebnen. Das Ziel sei sowohl die eigene Produktion als auch ihre Vorstufen und die Verwertung zum Nutzungsende darin einzubeziehen; so wolle das Technologieunternehmen der Industrie zu einer vollständig klimaneutralen, emissionsfreien Mobilität verhelfen. Die Endziele seien klar: 100 Prozent Klimaneutralität, emissionsfreie Mobilität und Industrie, und 100 Prozent zirkuläres Wirtschaften sowie verantwortungsvolle Wertschöpfungsketten – dafür ist spätestens das Jahr 2050 avisiert. Seit 2020 beziehe das Unternehmen bereits Strom aus ausschließlich erneuerbaren Quellen und plane bis 2040 die gesamte eigene Produktion klimaneutral zu gestalten. Dass die gesetzten Nachhaltigkeitsziele von Continental mit dem Pariser Klimaabkommen übereinstimmen, habe nun auch die unabhängige Organisation Science Based Targets initiative (SBTi) offiziell bestätigt.

Dr. Steffen Schwartz-Höfler, Leiter Nachhaltigkeit bei Continental:

„Der Weg zur klimaneutralen Mobilität ist eine Kombination aus Sprint und Marathon zugleich. Der Sprint besteht in der Umstellung des gesamten weltweiten Geschäfts mit emissionsfreien Fahrzeugen auf Klimaneutralität. Den Marathon betreffen die jetzt angestoßenen technologischen Entwicklungen für den schnell wachsenden Zukunftsmarkt der emissionsfreien Mobilität.“

Die aktuelle Mobilitätsstudie des Unternehmens bestätige zusätzlich den wachsenden Trend zur emissionsfreien Elektromobilität. In Deutschland könne sich inzwischen jeder Dritte vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen. Im weltgrößten Automarkt China spielen sogar 86 Prozent mit dem Gedanken. Ein Drittel aller Deutschen kritisieren jedoch auch die Tatsache, dass oftmals die Einzelteile der Elektroautos nicht klimaneutral hergestellt werden; ein Viertel aller Franzosen zweifele daran, dass die Technologie überhaupt umweltfreundlich sei. Diesen Vorbehalten möchte Continental mit seinem Programm „Carbon Neutral for Emission Free Vehicles“ entgegenwirken.

Die Neutralisierung der CO2-Emissionen sei durch das Erzeugen von gleich hohen sogenannten negativen Emissionen erreichbar, indem im gleichen Ausmaß all jene Emissionen neutralisiert werden, die bei der Beschaffung und Zulieferung von Rohstoffen oder Materialien, bei der eigenen Produktion sowie der Verwertung zum Nutzungsende entstünden. Für die Neutralisierung komme insbesondere das Pflanzen von Bäumen oder die Wiederherstellung von Ökosystemen infrage. Die Basis für die Berechnung der Neutralisierung bilden die geprüften CO2-Zahlen aus dem aktuellen Nachhaltigkeits- und Geschäftsbericht. Die Partner für das Programm würden im kommenden Jahr sorgfältig ausgewählt werden.

Dr. Ariane Reinhart, Vorstand für Personal und Nachhaltigkeit bei Continental:

„Mit unserem Fahrplan stellen wir die Weichen so konsequent auf Nachhaltigkeit wie bislang kaum ein anderes Unternehmen in der Zulieferbranche. Nachhaltiges Geschäft ist Zukunftsgeschäft. Es ist zugleich Ausdruck innerer Haltung und vorausschauender Denkweise.“

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