Contargo: Mehr Container – mehr Verkehre in Frankreich

Im Jahr 2023 verzeichnete Contargo, trotz eines stark gedämpften Marktes in den Seehäfen, eine leichte Zunahme der transportierten Containermengen auf den Flussgebieten in Nordfrankreich. Im Elsass baute Contargo Sàrl ihre Zugverbindungen aus und erweiterte damit ihr multimodales Angebot.

Das Terminal der Valenciennes Portswird betrieben von Contargo. (Bild: Contargo)
Das Terminal der Valenciennes Portswird betrieben von Contargo. (Bild: Contargo)
Nadine Bradl

Contargo, beziehungsweise ihr Vorgängerunternehmen CCS – Combined Container Service, feierte im Jahr 2023 vierzig Jahre Präsenz in Frankreich. Seit 1983 baut das Unternehmen im Elsass sein Angebot an multimodalen Containertransporten zwischen dem Oberrhein und den Häfen von Rotterdam und Antwerpen per Binnenschiff und Bahn aus.

Zu den positiven Ergebnissen im vergangenen Jahr haben eine Reihe von Entwicklungen beigetragen. Ende 2023 hat Contargo Süd, ein Zusammenschluss von drei Contargo-Gesellschaften im Dreiländereck, die Bahnverbindung Basel-Westport-Shuttle, die den Binnenhafen in Weil am Rhein mit Rotterdam/Antwerpen verbindet, auf fünf Hin- und Rückfahrten pro Woche erhöht.

Drittes Großschiff

In Nordfrankreich, im Flusssystem der Region Hauts-de-France, hat die Contargo North France im Jahr 2023 ihr Angebot an Containerbinnenschifffahrtsdiensten erweitert. Das Unternehmen hat nicht nur eine neue Container-Binnenschifffahrtslinie mit zwei Rundläufen pro Woche zwischen den Seehäfen Antwerpen und Rotterdam und dem multimodalen Terminal in Dourges, südlich von Lille, gestartet, sondern auch ein drittes Großschiff in Betrieb genommen. Dies führte zu einem Anstieg des von Contargo im Jahr 2023 beförderten Volumens um 1,5 Prozent gegenüber 2022. Das Terminal der Valenciennes Ports, betrieben von Contargo, festigte damit seine Position als regionales Drehkreuz für die Binnenschifffahrt von Containern und bleibt das wichtigste Terminal in Frankreich, das von einem rein privaten Unternehmen betrieben wird.

„Im Jahr 2024 werden unsere Investitionsanstrengungen hauptsächlich auf die Dekarbonisierung unserer Transportaktivitäten ausgerichtet sein“, sagt Gilbert Bredel, Präsident von Contargo North France. „Nachdem wir unsere Binnenschiffe auf GTL umgerüstet haben, werden wir unsere Transportpartner dazu ermutigen, ihre Flotte auf Lastwagen mit Bio-Kraftstoff- oder Recycling-Kraftstoffantrieben umzustellen. Unsere Gruppe wird auch in naher Zukunft elektrische Lkw kaufen, die auf den französischen Straßen unterwegs sein werden.“

Gestärkt durch die guten Ergebnisse plant die Contargo, ihr Geschäft auf andere Flussgebiete in Frankreich auszudehnen.

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