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City-Logistik-Wettbewerb: Bundesumweltministerium sucht nachhaltige Konzepte

Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundeamt (UBAQ) haben den Wettbewerb „Nachhaltige urbane Logistik“ gestartet. Gesucht sind innovative städtische Logistikkonzepte aus dem ganzen Bundesgebiet.
(Foto: DPD)
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Christine Harttmann

Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, sollte sich bis spätestens 15. Juli 2018 bewerben. Lohnen könnte sich das allemal. Den Gewinnern winken Preisgelder von insgesamt 70.000 Euro.

Egal, ob laufendes Projekt oder tolle Idee kurz vor der Umsetzung – eingereicht werden kann alles rund um das Thema nachhaltige urbane Logistik. Wichtig sei, so der Aufruf, dass die Umwelt spürbar und messbar entlastet wird – im Hinblick auf Klima, Luftqualität und Lärm. Aber auch die anderen beiden Dimensionen der Nachhaltigkeit, das Ökonomie und Soziales, sollen berücksichtigt werden. Wirtschaftliche Tragfähigkeit und die Einhaltung von Sozialstandards seien, so heißt es, Kriterien, um beim Bundeswettbewerb „Nachhaltige Urbane Logistik“ ganz vorne mit dabei sein zu können.

Aktiver Klimaschutz und eine bessere Lebensqualität seien zwei wichtige Aufgaben für die Städte, erläuterte Bundesumweltministerin Svenja Schulze. „Mit der Förderung von Elektro-Lieferwagen im Sofortprogramm Saubere Luft unterstützen wir die Kommunen bereits bei diesen Aufgaben. Mit dem Bundeswettbewerb zur urbanen Logistik wollen wir darüber hinaus neue Potenziale entdecken für eine Verkehrswende in der städtischen Logistik.“

Denn der Lieferverkehr in den Städten nehme weiter zu und belaste die Umwelt. Um dagegen Abhilfe zu schaffen, setzt das Ministerium auf Lastenräder, Elektrofahrzeuge und kleine dezentrale Logistikstandorte. Im Zuge des jetzt ausgerufenen Bundeswettbewerbs „Nachhaltige urbane Logistik“ will es weitere Beispiele für solche Projekte bekannt machen und neue innovative Ideen anstoßen.

„Lieferfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verursachen klima- und gesundheitsschädliche Emissionen. Es wird Zeit, dass wir konsequent nach Lösungen für dieses Problem suchen“, beschreibt Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, die Intention. Fast ein Fünftel der innerstädtischen verkehrsbedingten NO2-Emissionen stamme aus Nutzfahrzeugen, von denen viele für die Belieferung von Bewohnern, Geschäften und Unternehmen im Einsatz sind. Neben den gesundheitsschädlichen Emissionen belastet der Lieferverkehr die Städte auch durch Lärm und verursacht Treibhausgasemissionen.

Das Preisgeld in Höhe von 70.000 Euro wird auf die Gewinnerprojekte verteilt, die Ende des Jahres gekürt werden sollen. Welche das sind, darüber entscheidet eine Jury aus Expertinnen und Experten.

Alle wichtigen Informationen rund um den Wettbewerb finden Sie unter

www.nachhaltige-urbane-logistik.de

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