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City-Logistik: DPD testet Vorserie des VW eCrafter

Für einen Vorserientest hat DPD in Hamburg zwei VW eCrafter übernommen. Der Paketdienst fährt damit Zustelltouren in der Innenstadt sowie in St. Pauli und an der Sternschanze.
Ab sofort ist der neue VW e-Crafter im Vorserientest für DPD in Hamburg unterwegs. (Foto: DPD)
Ab sofort ist der neue VW e-Crafter im Vorserientest für DPD in Hamburg unterwegs. (Foto: DPD)
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Christine Harttmann

Die beiden vollelektrisch angetriebene Lieferfahrzeuge sollen für DPD bis voraussichtlich Ende des Jahres unterwegs sein. Wie der Express- und Paketdienstleister erklärt, will er mit alternative Zustellkonzepte in der Innenstadt erproben. Die Erfahrungen aus der täglichen Einsatzpraxis der eCrafter würden anschließend auch an den Hersteller weitergegeben.

„DPD testet in den Innenstädten fortlaufend neue Antriebe und Zustellkonzepte, um eine lokal emissionsfreie Paketzustellung zu ermöglichen“, erklärte Gerd Seber, Group Manager Sustainability & Innovation bei DPD Deutschland. Mit dem VW e-Crafter könne man ein Modell der vom Paketdienst bevorzugten Fahrzeugklasse bis 3,5 Tonnen testen. „Angesichts anhaltender Diskussionen um Zufahrtsbeschränkungen und Fahrverbote sind geeignete Serienmodelle dieser Größenordnung wichtiger denn je.“

Der VW e-Crafter ist mit seinem elektrischen Antrieb und einer vom Hersteller angegebenen maximalen Reichweite von 160 Kilometern speziell für die Paketzustellung in der Innenstadt geeignet. Dort überwiegen typischerweise kurze Zustelltouren mit einem hohen Anteil an Starts und Stops. Die Lithium-Ionen-Batterie des Transporters ist im Unterboden integriert. Das Ladevolumen des Crafters von 10,7 Kubikmetern bleibt also in vollem Umfang erhalten. Die maximale Zuladung beträgt je nach Ausführung zwischen 1,0 und 1,75 Tonnen.

Einzelne Zustelltouren von DPD in Hamburg, auf denen bisher noch konventionelle Antriebe zum Einsatz kamen, können somit ohne irgendwelche Änderungen auf den VW e-Crafter umgestellt werden. Geladen werden die Batterien des e-Crafters an AC-Wallboxen mit 7,2 kW, die direkt im DPD Depot in Hamburg-Wilhelmsburg installiert sind. Ein Aufladen im Laufe der Zustellung ist auf den ausgewählten Touren nicht notwendig.

Vom Test der Fahrzeuge erhofft sich DPD wichtige Erkenntnisse über die Besonderheiten beim täglichen Einsatz vollelektrischer Fahrzeuge in einer Zustellflotte. So will der Paketdienst eruieren, wie die Aufladevorgänge in die Umschlagsprozesse integriert werden können. DPD ist einer von mehreren Großkunden aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Schweden, die den VW e-Crafter im Alltagsbetrieb testen.

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