City-Logistik: Appell für Lastenrad-Förderung

Die Bundesregierung sollte nicht nur die Käufer von Elektroautos, sondern auch die von Lastenfahrräder und Pedelecs unterstützen, fordert Michael Obert, Bürgermeister in Karlsruhe und Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW).
Bis zu 1.000 Euro pro Lastenrad soll es nach den Vorstellungen der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg geben. (Foto: Imaginecargo)
Bis zu 1.000 Euro pro Lastenrad soll es nach den Vorstellungen der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg geben. (Foto: Imaginecargo)
Christine Harttmann

Bis zu 300.000 Pedelec-Lastenfahrrädern und Pedelecs solle der Bund mit maximal 1.000 Euro pro Rad zu fördern, schlägt Obert vor, der dafür auch gleich eine ganze Reihe von Argumenten ins Feld führt.

Laut einer EU-Studie wäre es möglich bis zu 51 Prozent aller motorisierten Transporte in den Städten lassen auf Lastenräder zu verlagern und damit die Schadstoffbelastung in Innenstädten erheblich reduzieren. Denn Lieferfahrzeuge produzieren auf ihren Kurzstreckenfahrten von Kunde zu Kunde überproportional viele Emissionen. Zugleich stand – bedingt durch den Lieferverkehr der die Innenstadt blockiert – alleine in Stuttgart jeder Autofahrer im Schnitt 73 Stunden jährlich im Stau.

Die AGFK-BW ist eine von sieben Organisationen in Deutschland, in denen sich Kommunen zur Förderung des Radverkehrs zusammengeschlossen haben.

Printer Friendly, PDF & Email
Symboldbild Transportjobs

Mehr als 750 aktuelle Jobangebote aus der Transportbranche, vom Lkw-Fahrer über Fuhrparkmanager bis zu Disposition, Teamleitung und vieles mehr mit individueller Suchfunktion und Kartenansicht bieten wir Ihnen ab sofort in unserem Job-Bereich: Ihr nächster Schritt auf der Karriereleiter?

Alle Transport-Jobs anzeigen »