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China: DSV setzt auf Jade-Weser-Port

Für Importsendungen aus China nutzt der dänische Transport- und Logistikdienstleister DSV Air & Sea künftig den 2012 eröffneten Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven.
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Christine Harttmann

Ihre ersten Aufträge haben die Dänen bereits über den Tiefseewasserhafen abgefertigt, weitere sollen in Kürze folgen. Seit Bekanntwerden des neuen Asiendienstes der Allianz 2M arbeitet der Transport- und Logistikdienstleister DSV Air & Sea verstärkt an der Realisierung von Verschiffungen über den Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven.

Seine ersten Transporte hat das dänische Unternehmen bereits über den Jade-Weser-Port abgefertigt. Dabei waren dem Vernehmen nach die kurzen Abfertigungszeiten und die große Terminalkapazität überzeugend. DSV plane daher in Zukunft die Transporte aus China weiter über den deutschen Tiefwasserhafen abzuwickeln. Die ersten Nachfolgeaufträge hat das Unternehmen bereits erteilt.

DSV Air & Sea betreibt am Jade-Weser-Port ein eigenes Depot und kümmert sich selbst um den Ablauf der Transporte. „Aufgrund seiner Lage, Logistik und Flächenkapazitäten hat der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven großes Potential zu einem der bedeutendsten Umschlagsplätze für Fracht mit Anschluss an Zielhäfen im Osten zu werden“, erklärt Markus Schöneberg, Manager Import Germany DSV Air & Sea. Insbesondere für Containerriesen der neusten Generation, mit 18.000 und mehr Standardcontainern, biete der Hafen durch seine Tiedeunabhängigkeit gute Bedingungen.

Die ganz großen Containerschiffe können in der gesamten Deutschen Bucht nur in Wilhelmshaven unabhängig von nautischen Bedingungen und Fahrrinnentiefe sicher anlegen. Zudem verkürzt der Jade-Weser-Port als östlichster Tiefwasserhafen die Transportwege von und nach Skandinavien, ins Baltikum und nach Russland.

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