China: Cargo-partner weitet LCL-Schienentransporte aus

Der Info-Logistik-Komplettanbieter hat seine wöchentliche LCL-Direktverbindungen entlang der Neuen Seidenstraße von Europa nach China erweitert.

Der Logistikdienstleister hat zwei weitere Bahnverbindungen zwischen Europa und China installiert. Foto: cargo-partner
Der Logistikdienstleister hat zwei weitere Bahnverbindungen zwischen Europa und China installiert. Foto: cargo-partner
Daniela Kohnen

Cargo-partner dehnt seine LCL-Schienentransporte von Europa nach China um zwei neue wöchentliche Verbindungen aus und bedient konkret die Strecken von Duisburg ins chinesische Hefei und vom österreichischen Linz ins chinesische Xi’An. Die Transitzeit soll laut dem Logistikdienstleister jeweils rund 16 Tage betragen.

Beim neuen wöchentlichen Schienen-Sammeltransport von Duisburg ins zentralchinesische Hefei erfolgt die Abholung der Sendungen über das Netzwerk an cargo-partner-Hubs in der gesamten Region Westeuropa inklusive Italien. Die ersten Container wurden laut dem Logistiker bereits in Duisburg verladen. Moderne GSM-Tracking-Tools würden dabei die Transparenz entlang der gesamten Lieferkette sichern, hieß es.

Zusätzlich wurde das Schienentransport-Angebot um einen freitägigen Sammeltransport vom österreichischen Linz nach Xi‘an einschließlich der Abholung in Zentral- und Osteuropa und der flächendeckenden Verteilung in China erweitert. Der LCL-Service mit direktem Transport ohne Umladung ermögliche eine schnellere Door-to-door Laufzeit und helfe dabei, Risiken bei der Ent- und Umladung zu vermeiden, so das Unternehmen. Stefan Krauter, CEO von cargo-partner:

„Die neue Iron Silk Road ist bereits vor der aktuellen Krise längst ein Erfolgsprojekt gewesen und sie wird im Rahmen der aktuellen Situation noch weiter an Bedeutung gewinnen. Und das nicht nur in Richtung Westen, sondern offensichtlich auch in Richtung Osten.“

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es derzeit zu Verknappungen bei den Transportkapazitäten zwischen Europa und China. Durch die gestörten Lieferketten ist zuletzt vermehrt die „Iron Silk Road“ als schnellere Alternative zu End-to-end Seefrachttransporten ins Blickfeld gekommen. Laut dem Logistiker suchen viele Firmen zudem zurzeit nach Alternativen, um den Transport wichtiger Warensendungen nach Asien sicherzustellen.

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