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China: 82 ISO-Container auf dem Weg nach Europa

Seit dem 26. Mai 2017 befinden sich insgesamt 82 Tankcontainer per Bahntransport auf dem Weg von China Richtung Europa auf der Ost-West-Achse. Hupac und Markor fördern den Transport.
In 18 Tagen soll der 800 Meter lange Zug 3.000 Tonnen Fracht von China nach Mitteleuropa transportieren. (Foto: MarkorChem/Hupac)
In 18 Tagen soll der 800 Meter lange Zug 3.000 Tonnen Fracht von China nach Mitteleuropa transportieren. (Foto: MarkorChem/Hupac)
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Redaktion (allg.)

Ein 800 Meter langer Zug, beladen mit 3.000 Tonnen Fracht, verteilt auf 82 ISO-Tankcontainern, startete am vergangenen Freitag an der Bahnstation Korla in Nordwestchina. Ziele des 18-tägigen Transports sind Deutschland und Frankreich. In Dostyk im Osten und in Sestokay im Westen wird auf die russische Breitspur gewechselt. Während des Transports werden zusätzlich Kasachstan, Weißrussland, Litauen und Polen durchquert. Die beteiligten Eisenbahnunternehmen sind die Chinesische Eisenbahn, die Eisenbahn von Kasachstan (KTZ), die Russische Staatsbahn (RZD), die Weissrussische Eisenbahngesellschaft (BC), die Litauische Staatsbahn (LG) sowie die Deutsche Bahn (DB).

Grünes Licht für die Operation gaben der Schweizer Kombi-Operateur Hupac und das chinesische Chemieunternehmen Markor. Beide Unternehmen fördern die sogenannte „One belt, one road“-Initiative und erhoffen sich dadurch die Internationalisierung voranzutreiben.

Markor nutzt seinen Standortvorteil im Kerngebiet des Seidenstrassen-Wirtschaftsgürtels und baut internationale Kooperationen auf. Das Chemieunternehmen nähert sich dem europäischen Markt versucht durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Hupac den Yinjiang-Europa-Mittelmeer-Korridor auszubauen.

Hupac wählt quasi den umgekehrten Weg und versucht seinen Einfluss in Europa auf Asien auszuweiten. Mit den bestehenden Standorten in Moskau und Shanghai verfolgen die Schweizer ebenfalls die Nutzung der Ost-West-Achse. Die Schienentransporte aus Asien können das Netzwerk der Hupac für alle europäischen Destinationen nutzen, einschließlich des neuen Gotthard-Basistunnels durch die Alpen als Anbindung an Italien und den Mittelmeerraum. (mb)

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