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Carrypicker bündelt Ladung digital

Damit Transporte effizienter werden, setzt die digitale Spedition auf die clevere Kombination von Teil- und Komplettladungen im Straßengütertransport.

„Wir haben daher ein System entwickelt, bei der die Teilladung der Ausgangspunkt für die Planung der weiteren Prozesskette ist. Das ist einzigartig, denn digitale Anbieter denken heute ausschließlich in Komplettladungen. Durch die Förderung können wir unser System weiter optimieren und neue Maßstäbe in der Logistikbranche setzen.“
„Wir haben daher ein System entwickelt, bei der die Teilladung der Ausgangspunkt für die Planung der weiteren Prozesskette ist. Das ist einzigartig, denn digitale Anbieter denken heute ausschließlich in Komplettladungen. Durch die Förderung können wir unser System weiter optimieren und neue Maßstäbe in der Logistikbranche setzen.“
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Christine Harttmann

Die Auslastung von Transporten verbessern und deren Effizienz steigern, dieses Ziel verfolgt die digitale Spedition Carrypicker mit dem von ihr initiierten Projekt „Yield Management in der Speditionsbranche“. Erreichen will dies das Hamburger Unternehmen durch eine profitable Ladungsbündelung. Dafür errechne die Plattform, so die Beschreibung, mithilfe von Hochleistungs-Computern und intelligenten Algorithmen innerhalb von Bruchteilen von Sekunden „die jeweils beste Lösung für die Disposition von Transportgütern auf der Straße“. Auf diese Weise könnten Transportunternehmen ihre Auslastung steigern und die Preise korrekter ermitteln.

Die planerische Tätigkeit der Disponenten werde schrittweise durch Algorithmen ersetzt. Die Auslastung lasse sich somit von derzeit rund 70 Prozent auf über 80 Prozent steigern. Hochgerechnet auf die Gesamtzahl an Lkw auf deutschen Straßen hätte dies eine Reduktion des gesamten jährlichen CO2-Ausstoßes um etwa 0,5 Prozent zur Folge, rechnet Carrypicker vor. Das entspreche allen Emissionen, die die Stadt Frankfurt am Main innerhalb eines Jahres verursacht.

Unterstützt wird Carrypicker bei dem Projekt „Yield Management in der Speditionsbranche“. Unter anderem vom Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen (bime) der Universität Bremen. Im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds („mFUND“) fließen Zuschüsse des Bundesverkehrsministeriums in Höhe von etwa 2,4 Millionen Euro.

Andreas Karanas, Gründer und Geschäftsführer von Carrypicker, freut sich über die Förderung seines Forschungsprojekts durch das BMVI. Er habe Carrypicker mit der Vision gegründet, das Kernproblem im Straßengütertransport zu lösen: die profitable Bündelung von Teilladungen.

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