Cargoclix: Digitaler Marktplatz „Tender“ für Mann+Hummel

Der Filtrationsspezialist Mann+Hummel nutzt zur Angebotseinholung verschiedenster Transportdienstleister die Lösung „Tender“ des Freiburger Softwarehauses Cargoclix. Jährlich würden über 170 Millionen Filterelemente transportiert, sodass vor allem Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Logistiker sowie Preis-Leistungs-Verhältnis eine große Rolle spielen.

Im bayerischen Marklkofen bei Dingolfing betreibt Mann+Hummel sein weltweit größtes Filterwerk | Foto: Mann+Hummel
Im bayerischen Marklkofen bei Dingolfing betreibt Mann+Hummel sein weltweit größtes Filterwerk | Foto: Mann+Hummel
Radosveta Angelova

Bereits seit 2006 setzt der Filtrationsexperte Mann+Hummel auf den Internetmarktplatz „Tender“ von Cargoclix, der weltweite Ausschreibungen von Kontrakten für Transporte auf der Straße, über die Schiene, als Luft- und Seefracht oder auch per Binnenschiff ermöglicht. Erst im vergangenen Jahr hatte Cargoclix den digitalen Marktplatz überarbeitet und dabei den Schwerpunkt auf eine einfache Benutzerführung mit modernen Templates gesetzt, die sich dem Nutzer intuitiv erschließt. Gleichzeitig hätten die Anwender auch die Möglichkeit, individuelle und komplexe Ausschreibungsprojekte mit wenig Aufwand und ohne Vorkenntnisse im System zu erstellen. Elke Ertl, Manager Category Management Freight Purchasing Non Production Material bei Mann+Hummel, sagt:

„Die gute Begleitung und Betreuung war einer der wesentlichen Gründe, warum unsere Entscheidung auf Cargoclix gefallen ist. Selbst, wenn es einmal Probleme gibt, ein Dienstleister seinen Preis fehlerhaft eingegeben hat oder was auch immer – wir bekommen von Cargoclix immer sehr schnell die passende Hilfe.“

Das Vorgehen bei einer Ausschreibung via „Tender“ gestalte sich bei Mann+Hummel jedes Mal gleich. Es würden sich die Top 3 angesehen und nach zahlreichen Kriterien entschieden. Zu diesem Zwecke führe das Unternehmen Testverladungen durch, um Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zu überprüfen und beachte unter anderem das Rating der interessierten Unternehmen bezüglich seiner wirtschaftlichen Stabilität. Eine Chance erhielten auch Dienstleister, die bereits in der Vergangenheit Verkehre für Mann+Hummel übernommen haben - der sogenannte „last call“. Konkret bedeute dies, dass der konkurrierende Logistiker über den Preis des Angebotes der Top 3 informiert ist; so hat auch er noch die Gelegenheit, die Leistung zu einem ähnlichen Preis anzubieten. Ertl:

„Das ist ein großer Vorteil: Es tut sich oft ein Dienstleister hervor, der uns noch nicht bekannt war – und dennoch für unseren Bedarf genau das richtige Angebot macht.“

Die Plattform „Tender“ habe mehrere Vorteile. Die neuen Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Logistik- und Transportdienstleistern ist nur einer davon. Des Weiteren sei auch die Transparenz hochgeschätzt, die mitbietenden Dienstleistern die Möglichkeit bietet, bereits während der Ausschreibung sehen zu können, auf welchem Platz sie sich befinden und wie groß die Chance ist, in die engeren Auswahl zu kommen. Grundsätzlich sei der Marktplatz sehr schnell – von der guten Aufbereitung zur Aufschaltung der Ausschreibung bis hin zur Beauftragung dauere der gesamte Prozess etwa zwei Wochen. Auch die Archivfunktion sei nützlich, da das Unternehmen damit auf alte Ausschreibungen zugreifen und diese auch für zukünftige Zwecke wiederverwenden könne.

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