CargoCity Süd: Fraport startet automatische Kennzeichenerkennung

Der Flughafenbetreiber vereinfacht damit die Einfahrt an den Toren 31 und 32 und treibt seine Digitalisierungsstrategie weiter voran.

(Foto: Fraport)
(Foto: Fraport)
Christine Harttmann

Flughafenbetreiber Fraport nimmt eine neue Technik zur automatisierten Einfahrt in die CargoCity Süd in Betrieb. An den Toren 31 und 32 liest ein spezielles Kamera-System die Kennzeichen und überprüft sie mit den hinterlegten Daten. Stimmen diese überein, öffnet das System automatisch die Schranke. Gäste müssen sich zuvor online registrieren und die Durchfahrt anmelden.

„Die neue Technik vereinfacht den Prozess für unsere Gäste. Sie können ihren Besuch in der CargoCity Süd bequem über ein Online-Portal anmelden. Vor Ort können sie nach nur wenigen Sekunden die Schranke passieren. Das ist eine echte Zeitersparnis gegenüber der bisherigen Anmeldung“, berichtet Max Philipp Conrady, Leiter Frachtentwicklung bei Fraport.

Die CargoCity Süd sei insbesondere für Kunden aus dem Frachtbereich ein hoch frequentiertes Ziel, erklärt der Flughafenbetreiber. Ansässige Unternehmen und Flughafenbeschäftigte können die Schranken mithilfe ihres freigeschalteten Flughafenausweises passieren. Besucherinnen und Besucher mussten sich bisher vor Ort an den Toren 31 und 32 persönlich anmelden. Dieser Schritt ist mit dem neuen Prozess künftig online möglich – von zu Hause oder unterwegs. Gäste registrieren sich unter Angabe ihres Namens, der geplanten Durchfahrtszeit und des entsprechenden Kennzeichens. Als Bestätigung erhalten sie einen QR-Code. Vor Ort fahren sie an die gekennzeichneten Fahrspuren. Die Kamera erkennt das Kennzeichen. Nach einer positiven Überprüfung öffnet das System automatisch die Schranke. Sollte es Probleme beim Erkennen des Kennzeichens geben, kann der Besucher den QR-Code als Zugangsberechtigung nutzen.

Der neue Prozess ist in Zusammenarbeit mit dem Softwaredienstleister Arivo entstanden. Mit der Einführung hat Fraport einen weiteren Baustein der Digitalisierungsstrategie umgesetzt. Dazu sei die Expertise der „Digital Factory“ genutzt worden, berichtet der Flughsfenbetreiber. In dieser virtuellen Einheit des Konzerns arbeitet ein Projektteam aus Digitalisierungs- und Fachspezialisten gezielt daran, den digitalen Reifegrad des Unternehmens weiter auszubauen:

„Wir wollen die digitale Transformation entlang unserer Kundenprozesse vorantreiben. Oberstes Ziel ist es für uns, den Service für unsere Fluggäste und Beschäftigten weiter zu optimieren“, erklärt Claus Grunow, Leiter Strategie und Digitalisierung der Fraport AG.

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