Cargobeamer: Zwei neue Routen im Netzwerk

Der Leipziger Logistikdienstleister bedient ab Juni zusätzlich die Strecken zwischen Duisburg und dem polnischen Poznan sowie in Frankreich zwischen Calais und Perpignan.

Cargobeamer nimmt nächsten Monat zwei neue Routen in sein Portfolio auf. Foto: Cargobeamer
Cargobeamer nimmt nächsten Monat zwei neue Routen in sein Portfolio auf. Foto: Cargobeamer
Daniela Kohnen

Cargobeamer erweitert ab Juni für Sattelauflieger sein Routennetzwerk um die intermodalen Verbindungen zwischen Duisburg und Poznan sowie Calais und Perpignan. Die bestehende Route zwischen Kaldenkirchen und Domodossola bleibe davon unberührt und werde weiterhin in der bekannten Frequenz betrieben, teilte das Unternehmen mit.

Insgesamt werde es künftig ab Juni wöchentlich drei Rundläufe zwischen dem Duisburger Hafen in Nordrhein-Westfalen und dem polnischen Poznan geben. Betrieben wird die Route dann gemeinsam mit der Duisport-Gruppe, mit der Cargobeamer vor Kurzem eine strategische Partnerschaft vereinbart hatte. Neben gängigen Sattelauflieger-Arten sollen auch P400-Trailer, Container, Silo-Auflieger, Kühltrailer oder Gefahrgut transportiert werden können.

Als zweite neue Verbindung kommt laut Cargobeamer die Strecke zwischen Calais und Perpignan in Frankreich hinzu. Damit stelle die Route den Start des vollumfänglichen Cargobeamer-Terminals am Markt dar, das gegenwärtig in Calais kurz vor der Vollendung stehe. Mittelfristig soll der Standort in Nordfrankreich zu einem internationalen Logistik-Hub heranreifen, um als Knotenpunkt die intermodalen Verkehre zwischen den britischen Inseln sowie Süd- und Osteuropa zu verbinden.

Angeboten wird die innerfranzösische Route ab dem 14. Juni, zunächst mit zwei wöchentlichen Rundläufen. Ab dem 5. Juli soll die Frequenz dann auf vier Rundläufe pro Woche angehoben werden. Nicolas Albrecht, Chief Business Development Officer und Teil des dreiköpfigen Vorstandsteams bei Cargobeamer:

„Die neuen Verbindungen zwischen Duisburg und Poznan sowie Calais und Perpignan sind unser nächster wichtiger Schritt hin zu dem europaweiten Netzwerk an intermodalen Cargobeamer-Zügen, an dem wir seit Jahren arbeiten. Gemeinsam mit unserem Partner Duisport freuen wir uns sehr, von Duisburg aus erstmals den osteuropäischen Markt zu adressieren. Diesen wollen wir in Zukunft noch stärker ins Auge fassen.“

Zudem lege man mit der Route zwischen Calais und Perpignan den Grundstein für die innerfranzösische Verkehre zwischen Ärmelkanal und Mittelmeer sowie auf die iberische Halbinsel, erklärte Albrecht weiter. Man blicke gespannt auf das Terminal in Calais, mit dem das Unternehmen die Technologie am Markt präsentieren werde. Albrecht:

„Mittelfristig werden wir hier zwischen sechs und zwölf Zugpaare pro Tag in Rekordzeit umschlagen können, ein Meilenstein auf dem Weg hin zu mehr umweltfreundlichen Gütertransporten über die Schiene.“

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