CargoBeamer: Netzwerk wird erweitert

Mit der Route Kaldenkirchen - Rostock bietet CargoBeamer seit Oktober die erste ausschließlich in Deutschland verkehrende Linie im Portfolio an. Ab Rostock bestehen Anschlussverbindungen per Fähre nach Dänemark, Finnland, Litauen und Schweden. In südlicher Richtung geht es über Kaldenkirchen nach Südfrankreich und Norditalien.

Sechs wöchentliche Rundläufe bestehen seit Kurzem zwischen dem Cabooter-Railterminal in Kaldenkirchen und dem Hafen Rostock.(Foto: Rostock Port/Nordlicht)
Sechs wöchentliche Rundläufe bestehen seit Kurzem zwischen dem Cabooter-Railterminal in Kaldenkirchen und dem Hafen Rostock.(Foto: Rostock Port/Nordlicht)
Anna Barbara Brüggmann

Als Betreiber von Schienenverbindungen für nicht-kranbare Sattelauflieger in Europa hat CargoBeamer sein Netzwerk mit der Route Kaldenkirchen – Rostock erweitert. Auf insgesamt sechs Rundläufen pro Woche soll der Transport kranbarer und nicht-kranbarer Sattelauflieger sowie von P400-, Kühl-, Silo- und Container-Einheiten mit dem Zug ermöglicht werden.

Unternehmensangaben zufolge beträgt die Transitzeit zwischen Kaldenkirchen und Rostock im Mittel etwa 18 Stunden. Je transportierter Einheit sollen 64 Prozent CO2-Emissionen gegenüber der Straße eingespart werden und die übrigen 36 Prozent per CO2-Zertifikat kompensiert werden können, um die die Linie vollständig klimaneutral betreiben zu können. Die HSL Logistik GmbH fungiert als Traktionspartner.

Die neue Linie verkehrt zwischen dem Bahnterminal in Kaldenkirchen und dem Rostocker Hafen. Von letzterem sind laut CargoBeamer Anschlussverbindungen per Fähre an verschiedene Standorte in Dänemark, Finnland, Litauen und Schweden möglich, Sattelauflieger werden ebenfalls ohne Begleitung von Fahrer oder Zugmaschine transportiert.

In südlicher Richtung bestehen über Kaldenkirchen Gateway-Verbindungen nach Perpignan in Südfrankreich sowie nach Domodossola in Norditalien.

„Die Hinzunahme von Kaldenkirchen – Rostock ist ein erster Schritt in unseren Plänen, das Netzwerk von CargoBeamer bis Ende 2023 um zahlreiche neue Linien zu erweitern. Mit dem unbegleiteten Langstreckentransport von der Ostsee über Westdeutschland bis nach Italien beziehungsweise die französisch-spanische Grenze schaffen wir ein neues, attraktives Angebot für unsere Kunden“, so Boris Timm, Chief Operating Officer von CargoBeamer.

Auf der historisch starken Achse von Iberischer Halbinsel über Mitteleuropa bis nach Skandinavien würde ihm zufolge somit eine weitere Möglichkeit zur Verlagerung von der Straße auf die Schiene geboten werden.

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