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Büsum: Hafen soll Umschlagplatz für Schüttgut werden

Der Nordseehafen soll laut einer Absichtserklärung auf einer Fläche von 6.000 Quadratmetern für den Umschlag von Seekies genutzt werden.

Nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung im Büsumer Forschungs- und Technologiezentrum mariCUBE (v.li.): Tom Brodersen aus Husum, Olaf Timm aus Nindorf bei Meldorf und Hafenkoordinator Jens Korte. Foto: Kienitz/egeb
Nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung im Büsumer Forschungs- und Technologiezentrum mariCUBE (v.li.): Tom Brodersen aus Husum, Olaf Timm aus Nindorf bei Meldorf und Hafenkoordinator Jens Korte. Foto: Kienitz/egeb
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Daniela Kohnen

Unternehmen aus Husum und Nindorf haben einen „Letter of intent“ für den Hafen Büsum unterschrieben. Am 16. Mai 2019 unterzeichneten Tom Brodersen von Wilhelm E. F. Schmid aus Husum und Olaf Timm von der Otto Timm Kies- und Grandgruben, Fuhrunternehmen GmbH & Co KG aus Nindorf, im Forschungs- und Technologiezentrum mariCUBE einen Kooperationsvertrag für den Seekiesumschlag am Nordseehafen, so die Mitteilung.

Auf einer Fläche von 6.000 Quadratmeter sei geplant, regelmäßig Kies auf dem Seeweg für die Bauwirtschaft anzulanden. Der Kies solle danach aufbereitet und im Tief,- Straßen- und Hochbau verwendet werden können.

Den Umschlag des Baumaterials wollen die beiden beteiligten Unternehmen übernehmen, hieß es in der Mitteilung. Das Husumer Unternehmen Wilhelm E. F. Schmid übernimmt eigenen Angaben zufolge als Schiffsmakler und Reederei das seeseitige Know-how. Die Landseite wird das Unternehmen Otto Timm verantworten.

Ziel des Projektes sei Unternehmensangaben zufolge die verlässliche Versorgung der schleswig-holsteinischen Bauunternehmen mit Rohstoffen. Angesichts des knapper werdenden groben Kies und des anhaltenden Baubooms sei ein steigender Umschlag des Baustoffs zu erwarten, so die Mittteilung.

Zugleich würde der Kies in den erschlossenen Gruben in Schleswig-Holstein knapp werden und sich ein Genehmigungsverfahren zur Erschließung neuer Kiesgruben über Jahre hinziehen können. Hafenkoordinator Jens Korte von der egeb: Wirtschaftsförderung:

„Mit dem Vorhaben kommen wir bei der Entwicklung des Hafens ein wichtiges Stück voran. Diese Kooperationsabsicht bietet außerordentlich gute Voraussetzungen, um die positive Umschlagsentwicklung des vergangenen Jahres fortzusetzen.“

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