Brenner: RoLa stockt auf

Die Rail Cargo Group stockt ihre Kapazitäten auf der Rollenden Landstraße (RoLa) auf und bietet auf dem Brennershuttle künftig Platz für 648 Lkw, statt für 576 wie bisher.
Mit der Rollenden Landstraße befördert Rail Cargo Operator Lkw unterschiedlicher Arten auf Niederflurgüterwagen. (Foto: ÖBB-Holding AG)
Mit der Rollenden Landstraße befördert Rail Cargo Operator Lkw unterschiedlicher Arten auf Niederflurgüterwagen. (Foto: ÖBB-Holding AG)
Christine Harttmann

Ab 3. Juli 2017 will der Schienenoperateur die Zahl der Zugpaare auf der Strecke Wörl-Brennersee von 16 auf 18 pro Tag steigern, um die erhöhte Nachfrage auf der Relation bedienen zu können.

Mit seinen aktuell veröffentlichten Zahlen belegt das Unternehmen, dass immer mehr Lkw Bahn fahren und dabei die Rollende Landstraße nutzen. Seit Anfang Mai seien die Auswirkungen des sektoralen Fahrverbots, das den Transport bestimmter Güter durch Schwerfahrzeuge auf einem Teilabschnitt der Tiroler Inntal-Autobahn verbietet, deutlich spürbar.

Während die durchschnittliche Auslastung des Brennershuttles von Januar bis April 2017 bei 81,8 Prozent gelegen hatte, stieg der Auslastungsgrad seit Mai 2017 auf 93 Prozent. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate, zwischen Mai 2016 und Mai 2017, verbuchte die Rail Cargo Group einen Anstieg der RoLa-Auslastung mit Gütern des sektoralen Fahrverbots um 70,6 Prozent. Die RoLa-Kunden umgehen dabei nicht nur die Fahrverbote, sondern überbrücken außerdem Fahrerruhezeiten, Nachtfahrverbote sowie Geschwindigkeitsbeschränkungen und ersparen sich neben Treibstoffkosten, Mautgebühren und Betriebskilometern vor allem Stauwartezeiten.

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