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Bremische Hafeneisenbahn wird weiter ausgebaut

Der Ausbau der Bremischen Hafeneisenbahn (BHE) wird fortgesetzt – die alte Oberleitung wurde durch sogenannte Querfelder ersetzt. Daran wurden circa elf Kilometer Fahrdrähte gespannt.

Die Bauarbeiten an der Oberleitung im Kaiserhafen-Nord hatten am 1. März 2019 begonnen und wurden planmäßig Ende Juli 2019 abgeschlossen. Die Beleuchtung wird Ende September in Betrieb gehen. (Foto: Bremenports GmbH & Co. KG)
Die Bauarbeiten an der Oberleitung im Kaiserhafen-Nord hatten am 1. März 2019 begonnen und wurden planmäßig Ende Juli 2019 abgeschlossen. Die Beleuchtung wird Ende September in Betrieb gehen. (Foto: Bremenports GmbH & Co. KG)
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Anna Barbara Brüggmann

Die Schieneninfrastruktur der bremischen Häfen umfasst aktuell eine Gleislänge von insgesamt 193 Kilometern. Mit den Bahnhöfen in Bremerhaven, Bremen Grolland und Bremen Inlandshafen bildet die Bremische Hafeneisenbahn (BHE) eine Schnittstelle zwischen dem Hinterland und den wasserseitigen Umschlagterminals.

Nun ging der Ausbau der BHE einen Schritt weiter - die gesamte Oberleitung im Kaiserhafen-Nord ist erneuert worden. Die Oberleitungsjoche stammen aus den 60er-Jahren, die alte Oberleitung wurde nun zurückgebaut und durch sogenannte Querfelder ersetzt.

Diese Querfelder wurden an 51 neuen Oberleitungsmasten aufgehängt sowie rechtwinklig zu den Gleisen angebracht. Circa elf Kilometer Fahrdrähte wurden daran aufgehängt und gespannt. Darüber hinaus wurden 67 neue Beleuchtungsmasten mit LED-Technik aufgestellt, die für eine sichere Ausleuchtung der Bahnbediensteten sorgen sollen.

Die Bauarbeiten hatten am 1. März 2019 begonnen und wurden planmäßig Ende Juli 2019 abgeschlossen. Die Beleuchtung wird Ende September in Betrieb gehen.

„Solche Projekte sind ohne Einschränkungen nicht zu realisieren. Es ist erfreulich, dass diese dank der engen Kooperation aller Beteiligten auf ein Mindestmaß reduziert werden konnten“, so Bremenports-Geschäftsführer Robert Howe.

Nach Angaben von Howe soll die neue Anlage nicht nur der Betriebssicherheit des Kaiserhafens Nord, sondern auch der Energie-Einsparung dienen. In einem weiteren Arbeitsschritt sollen die Weichen optimiert werden, um vor allem im Winter zusätzliche Betriebssicherheit zu gewinnen.

Für 32 Weichen und Doppelkreuzungsweichen werden neue Heizungen mit Steuerungstechnik installiert. Die Heizungen sollen mit Sensoren für Temperatur, Feuchtigkeit und Schnee ausgestattet werden und nur dann automatisch ein- und ausgeschaltet werden, wenn die Gefahr von Vereisungen und folglich betrieblichen Funktionsstörungen durch eingefrorene Weichen drohen. Die gesamten Projektkosten für die Maßnahmen im Kaiserhafen belaufen sich Unternehmensangaben zufolge auf insgesamt 5,2 Millionen Euro.

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