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Bremische Häfen: Seegüterumschlag rückläufig

In Bremerhaven geht der Seegüterumschlag im ersten Halbjahr 2015 zurück. In Bremen Stadt legt er leicht zu. Insgesamt verliert das Land Bremen 5,9 Prozent oder 36,6 Millionen Tonnen seines Umschlagvolumens.
Der auf Massengut spezialisierte Standort Bremen-Stadt legte beim Gesamtumschlag um 1,5 Prozent zu. (Foto: Bremenports und BLG Logistics)
Der auf Massengut spezialisierte Standort Bremen-Stadt legte beim Gesamtumschlag um 1,5 Prozent zu. (Foto: Bremenports und BLG Logistics)
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Christine Harttmann

Wie Hafensenator Martin Günthner weiter mitteilt, hielten sich dabei Empfang und Versand von Seegütern mit jeweils 18,5 und 18,1 Millionen Tonnen in etwa die Waage.

Der Standort Bremen-Stadt, der vor allem auf Massengut und weniger auf Container spezialisiert ist, legte beim Gesamtumschlag um 1,5 Prozent zu. Die Statistik registrierte für das erste Halbjahr 2015 eine Leistung von 6,2 Millionen Tonnen. Ein weit überdurchschnittliches Wachstum von 21,5 Prozent verzeichnete der Hafen bei Waldprodukten (0,317 Millionen Tonnen) sowie bei Eisen- und Stahlerzeugnissen mit 12,4 Prozent (1,108 Millionen Tonnen).

An der Wesermündung in Bremerhaven sank der Gesamtumschlag im ersten Halbjahr um 7,2 Prozent auf 32,7 Millionen Tonnen. Der Containerhafen brachte im ersten Halbjahr auf eine Umschlagsleistung von gut 2,7 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer). Dies entsprach einem Minus von 3,5 Prozent.

Auch der Umschlag von Automobilen war im ersten Halbjahr rückläufig. In den bremischen Häfen fiel er auf etwas mehr als eine Millionen Einheiten. Das entspricht einem Minus von 4,4 Prozent. Optimistisch stimmt allerdings der Juni 2015. In dem Sommermonat durchliefen rund 187.000 Automobile den Hafen – ein Allzeithoch beim Fahrzeugumschlag in den bremischen Häfen.

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