BPW: DocStop-Arzt für erkrankte Trucker

Werksarzt Dr. med. Dr. Gunnar Heymer (l.) behandelt ab sofort Lkw-Fahrer, die unterwegs erkranken. Zusammen mit dem DocStop-Vorsitzenden Joachim Fehrenkötter und Ralf Merkelbach von BPW eröffnete er den neuen DocStop-Standort bei BPW Bergische Achsen in Wiehl.

Bei BPW Wiehl behandelt Werksarzt Gunnar Heymer (l.) künftig Lkw-Fahrer, die unterwegs erkranken. Rechts: DocStop-Chef Joachim Fehrenkötter. Mittig: Ralf Merkelbach von BPW | Abb.: BPW
Bei BPW Wiehl behandelt Werksarzt Gunnar Heymer (l.) künftig Lkw-Fahrer, die unterwegs erkranken. Rechts: DocStop-Chef Joachim Fehrenkötter. Mittig: Ralf Merkelbach von BPW | Abb.: BPW
Dr. Karsten Düsdieker
(erschienen bei Unterwegs auf der Autobahn von Torsten Buchholz)

Auch BPW ist nun Mitglied der Initiative DocStop. Diese vermittelt Truckern — per europaweiter Hotline 00800 03627867 — unterwegs ärztliche Behandlung. Zusammen mit DocStop appelliert der Achshersteller an andere Unternehmen, sich praxisnah um Lkw-Fahrer zu kümmern.

Schon 2018 bewegten Lkw in Deutschland rund 72 Prozent der gesamten Landtransporte im Güterverkehr. Erkrankte Fahrer — so BPW-Geschäftsführer Michael Pfeiffer — bedeuten oft Engpässe:

„Es sind vor allem die Lkw-Fahrer, die unsere Wirtschaft buchstäblich in Bewegung halten. Das verdient nicht nur unseren Respekt, sondern auch konkrete Unterstützung der Wirtschaft."

Termin für die nächstgelegene DocStop-Praxis gibt es per Hotline 00800 03627867 oder aber per zahlreicher Fahrer-Apps im Smartphone —  inklusive Infos zu Parkmöglichkeiten.

Dr. med. Dr. Gunnar Heymer erklärt:

„Die DocStop-Hotline ersetzt natürlich nicht den Notruf 112. Wir wissen aber, dass viele Fahrer mit gesundheitlichen Beschwerden einen Arztbesuch auf die lange Bank schieben, weil sie nicht wissen, wo auf ihrer Route eine Praxis liegt – und vor welcher Praxis lässt sich schon ein 40-Tonner abstellen?“

 

DocStop Vorsitzender Joachim Fehrenkötter begrüßt das Engagement des neuen Partners:

„Um unser Netzwerk für die medizinische Unterwegsversorgung für Berufskraftfahrer weiter auszubauen, suchen wir stets Arztpraxen, die bereit sind, Lkw-Fahrer im Krankheitsfall zeitnah zu behandeln. Dass Unternehmen wie BPW ihre Werksarzt-Praxen auch für Lkw-Fahrer öffnen, sollte Schule machen.“

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