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Binnenschifffahrt: Dobrindt startet Förderprogramm

Mit 64 Millionen Euro will Alexander Dobrindt bis 2020 den Ausbau innovativer Hafentechnologie fördern. Die Richtlinie dazu hat der Minister am 8. Juli 2016 vorgestellt.
Mit bis zu 50 Prozent fördert das Bundesverkehrsministerium Forschungsprojekte. (Foto: HHM / Dietmar Hasenpusch)
Mit bis zu 50 Prozent fördert das Bundesverkehrsministerium Forschungsprojekte. (Foto: HHM / Dietmar Hasenpusch)
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Christine Harttmann

Mit der Bezuschussung von Projekten, die helfen das wachsende Umschlagaufkommen zu bewältigen und die Logistikketten zu verbessern, will der Minister die Binnenhäfen wettbewerbsfähig halten. Denn leistungsfähige Häfen seien die Drehscheibe für Export- und Logistikweltmeister Deutschland, so die Mitteilung. Die Förderrichtlinie für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) richtet sich an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, außeruniversitäre Einrichtungen und Ingenieurbüros. Gefördert werden Projekte, die nachweislich zur Entwicklung oder Anpassung innovativer Technologien beitragen. Insbesondere sollen die den Häfen helfen, das stark anwachsende Umschlagaufkommen zu bewältigen und die Logistikketten zu verbessern. Dabei sollen bestehende Arbeitsplätze erhalten oder sogar neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Projekte können eine große Bandbreite haben – vom Einsatz autonomer Systeme für den Güterumschlag über die IT-optimierte Prozesssteuerung in der Lagerhaltung bis hin zu Maßnahmen zur Bekämpfung von Cyber-Angriffen.

„Wir machen den maritimen Standort Deutschland fit für das global-digitale Zeitalter, in dem wir auch in unseren Häfen den Sprung zur Mobilität 4.0 gestalten“, sagte Dobrindt. „Mit unserem Förderprogramm IHATEC fördern wir innovative Hafentechnologien und unterstützen die Häfen dabei, Güterumschläge zu optimieren sowie Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen.“

Die Förderung erfolgt anteilig. Bei Projekten, die sich mit industrieller Forschung oder Durchführbarkeitsstudien befassen, können bis zu 50 Prozent der Kosten übernommen werden. Bei experimenteller Forschung sind es bis zu 25 Prozent.

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