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Bilanz: Umsätze bei HHLA gehen zurück

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) erzielt 2015 einen rückläufigen Umsatz von gut 1,1 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) geht auf etwa 157 Millionen Euro zurück.
Umsatzplus erzielte HHLA mit der Bahngesellschaft Metrans. (Foto: HHLA)
Umsatzplus erzielte HHLA mit der Bahngesellschaft Metrans. (Foto: HHLA)
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Christine Harttmann

Gegenüber den Zahlen von 2014 bedeutet das einen Umsatzrückgang von fünf Prozent. Das Betriebsergebnis lag um sieben Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Das jedenfalls geht aus den vorläufigen Zahlen hervor, die der Hafenlogistiker vorgelegt hat.

Als wichtigste Ursachen für den rückläufigen Umsatz indiziert HHLA die Wirtschaftskrisen in Russland und der Ukraine. Auch das deutlich verhaltenere Wirtschaftswachstum in China sowie anhaltende Restriktionen im Bereich der Infrastruktur – insbesondere durch die erneute Verzögerung der Fahrrinnenanpassung der Elbe – hätten eine Rolle gespielt.

Nach den vorläufigen Zahlen erwirtschaftete der Terminalbetreiber einen Konzernumsatz von rund 1,14 Milliarden Euro. Im Jahr 2014 waren es noch 1,20 Milliarden Euro. Mit rund 157 Millionen Euro lag das Betriebsergebnis (EBIT) um 12 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Der Teilkonzern Hafenlogistik, das börsennotierte Kerngeschäft des Unternehmens, erwirtschaftete Umsatzerlöse von rund 1,11 Milliarden Euro und ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund 141 Millionen Euro. Die endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2015 und einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 veröffentlicht die HHLA am 30. März.

Der Containerumschlag an den drei Hamburger Containerterminals ging im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 Prozent zurück und erreichte 6,3 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer). Der Containerumschlag am Container Terminal Odessa in der Ukraine hingegen lag mit 0,3 Millionen TEU hingegen nur knapp unter dem Vorjahreswert. Insgesamt ging der Containerumschlag um 12,3 Prozent auf rund 6,6 Millionen TEU zurück. 2014 waren es noch 7,5 Millionen TEU.

Deutlich erfreulicher stellte sich die Entwicklung der Bahngesellschaften der HHLA dar. Diese legten beim Transport im europäischen Seehafenhinterlandverkehr verglichen mit dem starken Vorjahr noch einmal um mehr als fünf Prozent auf eine Million TEU zu. Der Straßentransport hingegen verringerte sich auch aufgrund der schwierigen Verkehrsbedingungen im Großraum Hamburg um knapp fünf Prozent. Insgesamt stieg der Containertransport der HHLA-Intermodalgesellschaften um 2,7 Prozent auf 1,3 Millionen TEU.

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