BIEK: Starkes Weihnachtsgeschäft 2020 bei Paketsendungen

Laut dem Bundesverband Paket & Expresslogistik haben die Weihnachtsfeiertage im letzen Jahr für die KEP-Dienstleister zu einem Paketvolumen von 775 Millionen Sendungen in Deutschland geführt.

Das Weihnachtsgeschäft 2020 hat dem BIEK zufolge zu einem Rekord-Paketvolumen geführt. (Symbolbild: Gilles Lougassi/Fotolia)
Das Weihnachtsgeschäft 2020 hat dem BIEK zufolge zu einem Rekord-Paketvolumen geführt. (Symbolbild: Gilles Lougassi/Fotolia)
Daniela Kohnen
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Sandra Lehmann)

Das Weihnachtsgeschäft im Jahr 2020 hat zu einem Rekordvolumen an Kurier-, Express- und Paketsendungen geführt. Wie der Bundesverband Paket & Expresslogistik (BIEK) am 19. Januar in einer Pressemeldung bekannt gab, wurden vor den Festtagen rund 775 Millionen Pakete in Deutschland von KEP-Dienstleistern befördert.

Verglichen mit dem Vorjahr sei das Wachstum bei den transportierten B2C-Paketen 2,5-fach so hoch. Nach Verbandsangaben wurden 23 Prozent mehr B2C-Paketsendungen als im Weihnachtsgeschäft 2019 befördert. Das entspreche rund 80 Millionen zusätzlichen Paketen. Die Lockdown-Maßnahmen hätten das im Oktober erwartete Wachstum von bis zu 20 Prozent beziehungsweise rund 15 Millionen Sendungen nochmals gesteigert. Aber auch bei den Paketsendungen von Privatpersonen an Privatpersonen (C2C-Paketsendungen) konnte laut BIEK ein deutliches Plus verzeichnet werden.

30.000 zusätzliche Arbeitskräfte

Von den 775 Millionen KEP-Sendungen waren dem Verband zufolge 440 Millionen B2C-Sendungen (Kurier, Express und Paket) und rund 300 Millionen B2B-Sendungen (Kurier, Express und Paket). An einem typischen Spitzentag wurden nach BIEK-Angaben rechnerisch insgesamt bis zu 22 Millionen Sendungen von den KEP-Unternehmen befördert. Um die hohen Mengen zu bewältigen, griffen die Unternehmen eigenen Aussagen zufolge auf circa 30.000 zusätzliche Arbeitskräfte zurück.

„Auch – und gerade – in dieser schwierigen Zeit haben die Paketdienstleister unter Beweis gestellt, dass auf sie Verlass ist. Das Weihnachtsgeschäft ist bereits ohne Corona eine herausfordernde Zeit, da im November und Dezember deutlich mehr Sendungen als in den restlichen Monaten verschickt werden. In diesem Jahr haben die Paketdienste aber einen besonders großen Beitrag dazu geleistet, dass die Menschen trotz massiver Einschränkungen ihre Liebsten zum Fest bescheren konnten. Die Geschenke lagen pünktlich unter dem Weihnachtsbaum, weil die KEP-Unternehmen auf die immensen Herausforderungen vorbereitet waren. Wieder einmal hat die Branche eindrucksvoll bewiesen: kein Weihnachten ohne Paketdienste“, so der BIEK-Vorsitzende Marten Bosselmann.

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