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BGL: Neue Mauteinahmen an die Wirtschaft weitergeben

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) sieht die Transportbranche durch die Bundestraßenmaut noch mehr belastet und fordert eine zielführende Verwendung der Gelder.
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Torsten Buchholz

Mit der Einführung der Lkw-Maut auf rund 1.000 Kilometern vierspurigen Bundestraßen zum 1. August 2012 würden Mehrbelastungen für die überwiegend mittelständische Transportlogistikwirtschaft von circa 100 Millionen Euro jährlich zukommen. Im betrieblichen Einzelfall seien zusätzliche Abgaben von mehreren Hunderttausend Euro möglich. Das würde existenzielle Größenordnungen erreichen, so der BGL. Zusätzliche Kosten könnten durch die einzelnen Unternehmen somit nicht geschultert werden. Eine Weitergabe der Bundesstraßenmaut über die Wirtschaft an die Verbraucher sei deshalb unvermeidlich, fordert der Verband.

Die Bundesstraßenmaut soll dem Bau und Erhalt der Infrastruktur zugutekommen. Dazu gehört nach Ansicht des BGL auch, dass die Erhebungs- und Kontrollkosten für die Bundesstraßenmaut in einem vernünftigen Verhältnis zu den Einnahmen stehen. Fast 20 Prozent der heutigen Lkw-Maut würden für die Kontrolle und Erhebung der Lkw-Maut auf Autobahnen ausgegeben. „Bei der Bundesstraßenmaut darf dieses Verhältnis keineswegs überschritten werden. Idealerweise müssten auf diese Weise mehr als 80 Millionen Euro pro Jahr mehr für den Ausbau und Erhalt der Infrastruktur zur Verfügung stehen“, fordert der BGL.

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