BGL: Kritik an der Regierung - vor allem wegen Mauterhöhung

 (dpa-AFX) Logistikverband mit Ampel-Koalition unzufrieden.

Vor allem die massive Erhöhung der Maut stößt beim Branchenverband auf kein Verständnis. (Symbolbild: Toll Collect)
Vor allem die massive Erhöhung der Maut stößt beim Branchenverband auf kein Verständnis. (Symbolbild: Toll Collect)
Nadine Bradl

Der Logistikverband BGL hat sich mit der Politik der Ampel-Koalition unzufrieden gezeigt. Aus Sicht des mittelständischen Transportgewerbes bleibe die selbsternannte Fortschrittskoalition weit hinter den Erwartungen zurück, kritisierte BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt am Donnerstag anlässlich einer Mitgliederversammlung zur Halbzeitbilanz der Bundesregierung. Besonders das Wirtschaftsministerium unter Ressortchef Robert Habeck (Grüne) habe wenig für den Fortschritt im Mittelstand getan.

Mauterhöhung als Inflationstreiber

Der Verband erneuerte seine Kritik an der von der Bundesregierung geplanten Erhöhung der Lkw-Maut. Die Verdopplung sei ein Inflationstreiber inmitten der Wirtschaftskrise, der zu einer Belastungsprobe vor allem für die kleinen mittelständischen Transportunternehmen werde. Die Branche erwarte, dass die Koalitionspartner ihre Einwände doch noch berücksichtigen. Der BGL fordert unter anderem eine Verschiebung der Maut-Erhöhung um einen Monat auf den 1. Januar 2024, besser noch auf 2025.

Der Verband verlangte außerdem mehr Anstrengungen der Bundesregierung, um den Fahrermangel zu beheben. Dazu brauche es dringend Erleichterungen im Fahrerlaubnisrecht und im Berufskraftfahrerqualifikationsrecht sowie eine erleichterte Zuwanderung von Fahrern aus Nicht-EU-Ländern.

Symboldbild Transportjobs

Mehr als 750 aktuelle Jobangebote aus der Transportbranche, vom Lkw-Fahrer über Fuhrparkmanager bis zu Disposition, Teamleitung und vieles mehr mit individueller Suchfunktion und Kartenansicht bieten wir Ihnen ab sofort in unserem Job-Bereich: Ihr nächster Schritt auf der Karriereleiter?

Alle Transport-Jobs anzeigen »