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BGL: Keine Verkehrsverlagerung in der Schweiz

Nach Ansicht des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. fand in der Schweiz durch die Mauteinführung in den letzten fünf Jahren keine Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene statt.
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Redaktion (allg.)
Seit der Einführung der Schwerverkehrsabgabe (LSVA) im Jahr 2000 sei die Tonnage im Güterverkehr durch die Schweiz auf der Schiene um 1,4 Prozent auf 22 Millionen Tonnen zwar gestiegen. Im gleichen Zeitraum wuchs der Straßengüterverkehr laut BGL allerdings um 36 Prozent auf 12 Millionen Tonnen. Von einer Verkehrsverlagerung auf die Schiene könne also keine Rede sein. Die Zahl der Lkw-Fahrten durch die Schweiz ging zwischen 2000 und 2004 zwar um gut 10 Prozent zurück. Ursächlich hierfür sind jedoch zu 60 Prozent Faktoren, die nichts mit der LSVA zu tun haben. So zitiert der BGL den Bericht „Entwicklung des Straßengüterverkehrs nach Einführung von LSVA und 34 Tonnen-Limit“ des Berner Bundesamtes für Raumentwicklung vom November 2004. Zu 35 Prozent seien die zeitgleich mit der LSVA eingeführte Erhöhung der zulässigen Lkw-Gewichte in der Schweiz von 28 auf 34 Tonnen und die flaue Konjunktur zu 25 Prozent Grund für den Rückgang der Lkw-Fahrten.(tpi)
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