Werbung
Werbung
Werbung

BGL fordert Heimkehrplicht für Fahrer

Alle vier Wochen spätestens sollen Lkw-Fahrer nach Hause fahren – das fordern EU-Verkehrsminister. Unterstützung erhalten sie dabei vom BGL.

Wenn die Fahrer am Wochenende auf den Parkplätzen festsitzen, greifen sie häufiger zur Flasche. (Foto: Huss-Verlag)
Wenn die Fahrer am Wochenende auf den Parkplätzen festsitzen, greifen sie häufiger zur Flasche. (Foto: Huss-Verlag)
Werbung
Werbung
Christine Harttmann

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) spricht sich dafür aus, dass Lkw-Fahrer spätestens nach vier Wochen nach Hause zurückkehren müssen und unterstützt damit einen Vorschlag der EU-Verkehrsminister. In seiner Stellungnahme verweist die in Frankfurt am Main angesiedelte Interessenvertretung auf die sonntäglichen Alkoholkontrollen bei Lkw-Fahrern auf Autobahnparkplätzen. Laut den Polizeiberichten hatte sich dabei gezeigt, dass vor allem osteuropäische Lkw-Fahrer an ihren freien Wochenenden fern der Heimat zu viel Alkohol trinken.

BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt ruft daher die Politik zum Handeln auf:

„Wir müssen das Problem übermäßigen Alkoholkonsums vorwiegend osteuropäischer Lkw-Fahrer an freien Wochenenden an der Wurzel packen und dürfen uns nicht mit der Symptombehandlung begnügen. Wer regelmäßig zu Hause bei seiner Familie sein kann, hat auch keinen Grund, aufgrund sozialer Isolation zur Flasche zu greifen.“

Faire Arbeitsbedingungen und Verkehrssicherheit würden hier Hand in Hand gehen, so Engelhardt weiter.

„Deswegen rufen wir die Europaabgeordneten auf, dem Vorschlag der EU-Verkehrsminister für eine Heimkehrpflicht nach spätestens vier Wochen Einsatzzeit zuzustimmen und die Abstimmung darüber nicht zu vertagen.“

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung