BGA: Zusätzliche Belastung von Lkw durch Mautausweitung

Gerhard Riemann, Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), nimmt Stellung zum Beschluss des Bundeskabinetts die Lkw-Maut auf vierspurige Bundesstraßen auszudehen.
Redaktion (allg.)
„Neben den Autobahnen sollen ab Mitte kommenden Jahres weitere 2.000 Kilometer Straße für das Transportgewerbe kostenpflichtig werden. Auch wenn diese zusätzlichen Einnahmen von 100 bis 150 Millionen Euro dem Verkehrsetat zufließen sollen, macht dies volkswirtschaftlich und verkehrspolitisch keinen Sinn“, erklärte Gerhard Riemann, Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) e. V., zum Beschluss des Bundeskabinetts. „Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat Wort gehalten und mit einem Mautmoratorium die zum 1. Januar 2011 geplante Mauterhöhung für Euro-III-Fahrzeuge ausgesetzt. Nun soll offenbar die Einführung einer Lkw-Maut auf vierspurigen Bundesstraßen diesen Einnahmeausfall von rund 100 Millionen Euro kompensieren“, so Riemann. Hinzu käme laut Riemann, dass das zusätzliche eingenommene Geld nicht allein den Infrastrukturinvestitionen zugute kommt. Die Sparpläne der Bundesregierung sähen statt Verstetigung weitere Kürzungen vor. (tpi)(tpi)
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