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Berlin ist Spitzenreiter im Mietpreiswachstum

Das Immobilienberatungsunternehmen Realogis hat seinen Marktbericht für die Vermietung von Logistikimmobilien und Industrieflächen 2018 veröffentlicht.

Foto: Pixabay
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Anna Maria Schmid

Die starke Entwicklung des Industrie- und Logistiksektors hat sich auch auf den Vermietungsmarkt ausgewirkt: Er verzeichnete mit 7 Millionen Quadratmetern Flächenumsatz von Lager- und Logistikimmobilien einen Umsatzsprung von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das teilt das Immobilienberatungsunternehmen Realogis mit.

Auf den großen Nachfrageüberhang haben die Märkte Berlin und Frankfurt reagiert und Neubauten entwickelt. Auch außerhalb der Top-Standorte sei die Vermietungsleitung hoch, so etwa im Raum Leipzig.

Größter Flächenabnehmer war demnach wie im Vorjahr die Logistikbranche mit circa 38 Prozent des Gesamtabsatzes. Dahinter liegt mit 31 Prozent die Industrie, die im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozentpunkte zulegen konnte und der Handel mit circa 25 Prozent.

Deutschland zähle mittlerweile über 20 wichtige Logistikregionen, so Christian Beran, Geschäftsführer der Realogis Gruppe. Die wichtigsten Standorte verzeichneten allein einen Flächenumsatz von etwa 3 Millionen Quadratmetern. Das seien rund 43 Prozent des Gesamtumsatzes. Die Logistikmärkte Frankfurt mit 5 Prozent, Köln mit 6 Prozent und Berlin mit 7 Prozent sowie Hamburg mit 9 Prozent verbuchten ein kontinuierliches Wachstum. Stuttgart und insbesondere Düsseldorf mussten jedoch mit einem Minus von 17 beziehungsweise 42 Prozent einen Rückgang in Kauf nehmen. Grund dafür ist Realogis zufolge eine wesentliche Verknappung des Flächenangebots. Nahezu auf dem Vorjahresniveau blieben München mit einem Minus von 0,2 Prozent und das Ruhrgebiet mit einem Minus von 1 Prozent. Insgesamt habe der Gesamtflächenumsatz der acht Standorte gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent nachgegeben, heißt es bei Realogis. 2017 lag er bei 3,2 Millionen Quadratmetern. Der Rückgang sei zu erklären, weil nicht alle Anfragen bedient werden konnten.

Die höchste Spitzenmiete mit 7,25 Euro pro Quadratmeter wurde nach wie vor auf dem Münchner Markt registriert. Sie legte im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 1 Prozent zu. Spitzenreiter im Mietpreiswachstum ist Berlin, das um 24 Prozent zulegte. Logistiker, Hersteller und Handelsunternehmen zahlen hier innerhalb der Stadtgrenzen mittlerweile 6,80 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt Berlin erstmals direkt hinter München. Leichte Anstiege wurden in Stuttgart mit einem Plus von 5 Prozent, in Hamburg und im Ruhrgebiet mit je 4 Prozent beobachtet. 
 

 

Aufgrund der hohen Nachfrage geht Realogis davon aus, dass alle Marktteilnehmer des Lager- und Logistikimmobilienmarktes Deutschland auch 2019 wieder ein starkes Jahr erwartet.

„Im Fokus stehen die Nutzer und wie sie sich vor dem Hintergrund der wachsenden Digitalisierung, Automatisierung und des sich ändernden Verhaltens der Endkonsumenten mit ihrer Unternehmensstrategie aufstellen“, sagt Oliver Raigel, Geschäftsführer der Realogis Gruppe. „Gefragt ist auch ihre Bereitschaft, flexibel auf die robuste Verfassung der Märkte einzugehen und sich anzupassen. Dadurch können sich Gesuche hinsichtlich des Umkreises der infrage kommenden Objekte erweitern, wie z.B. an stark nachgefragten Standorten wie München und Hamburg. Darauf weisen bereits zum Jahresstart eine sehr hohe Anzahl an qualifizierten Anfragen in den Regionen außerhalb von vollvermieteten Mikromärkten der Top-Standorte hin.“

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