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Belgien: Neuer Umschlagterminal in Antwerpen

Der Kombi-Operateur Hupac hat einen neunen Umschlagterminal im Hafengebiet von Antwerpen eröffnet und will auch 2010 weiter investieren.
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Redaktion (allg.)
Die Anlage verfügt über Kapazitäten für zwölf Zugpaare täglich. Der HTA Hupac Terminal Antwerp befindet sich in unmittelbarer Nähe des zuvor von Hupac genutzten Areals auf dem Gelände des belgischen Seehafens. Die Anlage besteht aus einem Check-in-Bereich und einem Umschlagmodul mit fünf Umschlaggleisen und mehreren Fahr- und Abstellspuren. Pro Tag können bis zu zwölf Zugpaare von 620 Meter Länge abgewickelt werden. In der Startphase bedient der HTA fünf Zugpaare pro Tag mit Destination Basel/Aarau und Busto Arsizio. Eigner der Anlage ist die belgische Hupac Intermodal BVBA. Die Investitionskosten betrugen dem Kombi-Operateur zufolge 22 Millionen Euro. Der Schweizer Bund habe das Projekt durch eine Teilfinanzierung unterstützt. Der neue Terminal fungiere als ein zentraler Knoten im europaweiten Netzwerk von Hupac. Er diene dem Maritimverkehr ebenso wie dem Kontinentalverkehr der im Hafengebiet ansässigen Industrien. Alle Bahnunternehmen hätten Zugang zur Anlage. Im Krisenjahr 2009 verzeichnete der Kombi-Operateur Hupac erstmals in seiner über vierzigjährigen Geschichte einen zweistelligen Verkehrsrückgang. Das Volumen der transportierten Straßensendungen sank um 13,5 Prozent auf 607.284 Straßensendungen. Nach dem Verkehrsrückgang von rund 25 Prozent im ersten Quartal stabilisierte sich die Entwicklung im Jahresverlauf. In den letzten Monaten konnte sogar wieder ein kleines Plus erreicht werden. „Gesamthaft sind wir auf das Volumen von 2006 zurückgefallen“, sagte Hupac-Verwaltungsratspräsident Hans-Jörg Bertschi anlässlich der Terminaleinweihung in Antwerpen. Dennoch könne Hupac mit dem erzielten Ergebnis zufrieden sein. Bertschi: „Im Vergleich zu anderen Transportsparten sind wir glimpflich davon gekommen.“ Hupac stehe auf soliden Füssen. „Wir blicken nach vorne und investieren in die Zukunft des kombinierten Verkehrs“, erklärte Bertschi in Antwerpen. Über 60 Millionen Franken seinen im vergangenen Jahr in neues Rollmaterial und in Terminalinfrasturen geflossen. Auch für 2010 seien Investitionen in Höhe von rund 30 Millionen Franken vorgesehen. (tbu)(sw)
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