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Belgien: Hafen Antwerpen baut Umschlagkapazität aus

Am Hafen Antwerpen entsteht in den kommenden sechs Jahren für 660 Millionen Euro ein neues Containerterminal, das für mindestens 5,1 Millionen TEU (20 Fuß-Standardcontainer) ausgelegt ist.
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Christine Harttmann

Zudem plant die saudi-arabische Firma ERS den Bau einer Plastikrecyclinganlage, von der sich der Hafen eine Stärkung des petrochemischen Cluster erhofft. Das kündigte der Hafen Antwerpen auf der Fachmesse Transport Logistic in München an.

Mit einem Wachstum von 5,9 Prozent ist der Hafen Antwerpen ins Jahr 2015 gestartet. Beim Containerumschlag (in TEU) verzeichnete Antwerpen in den ersten drei Monaten dieses Jahres sogar ein Wachstum von 9,5 Prozent. Dazu beigetragen hat die 2M-Allianz von MSC und Maersk, die sich letztes Jahr für den Hafen Antwerpen entschied.

Die Reederei MSC wird ihre Aktivitäten vom Delwaide Dock am rechten Ufer zum Deurganck Dock am linken Scheldeufer verlegen und damit zugleich auch weiter ausbauen. Zugleich bereitet die Antwerp Port Authority den Bau einer neuen, großen Gezeitendockanlage mit weiteren Terminalkapazitäten am linken Ufer der Schelde vor. Dort verfügt der Hafen über ein Entwicklungsgebiet von mehr als 1.000 Hektar, das er schrittweise in Betrieb nehmen wird.

In der ersten Phase plant die Port Authority bis 2021 den Bau einer 1.400 Meter langen Kai-Anlage mit einer Umschlagskapazität von mindestens 5,1 Millionen TEU. Die Kosten dafür werden auf rund 660 Millionen Euro geschätzt. Das neue Saeftinghe Dock soll auf einer Länge von bis zu vier Kilometern ausgebaut werden.

„Die Port Authority strebt eine kontrollierte Expansion der Kapazitäten an“, erklärt Arnouts. „Das bedeutet in der Praxis, dass wir den Markt sehr genau im Auge behalten müssen und nicht einfach mehr Kapazität auf den Markt bringen, wenn es dafür keine Nachfrage gibt.“

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