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Belgien: Hafen Antwerpen auf Wachstumskurs

Im ersten Quartal 2016 hat der Hafen Antwerpen sein Vorjahresergebnis um 3,9 Prozent übertroffen und 53,3 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen.
Beim Frachtvolumen war der Monat März der beste, den der Hafen Antwerpen bisher verzeichnete. (Foto: Port of Antwerp)
Beim Frachtvolumen war der Monat März der beste, den der Hafen Antwerpen bisher verzeichnete. (Foto: Port of Antwerp)
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Christine Harttmann

Besonders gut im Umschlag abgeschnitten hat das Containervolumen, das um 4,6 Prozent zulegte. Noch deutlicher fiel das Wachstum im Bereich Flüssiggüter aus. Es waren 10,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Beim Frachtvolumen war der Monat März der beste, den der Hafen Antwerpen bisher verzeichnete. Dr. Dieter Lindenblatt, Repräsentant des Hafens Antwerpen für Deutschland, zeigte sich dann auch erfreut über diese Entwicklung: „Das sind ausgezeichnete Wachstumszahlen, mit denen wir natürlich äußerst zufrieden sind. Doch kann angesichts der Volatilität des Marktes keine Prognose für den Verlauf im gesamten Jahr abgegeben werden.“

Die Container-Tonnage legte im ersten Quartal um 3,2 Prozent auf rund 29,1 Millionen Tonnen zu. Dies entspricht einem Volumen von 2,5 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) und damit einem Anstieg um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Mit einem nur leichten Plus von 0,4 Prozent bleibt das RoRo-Volumen mit 1,1 Millionen Tonnen auf Vorjahresniveau. Insgesamt be- und entluden die Schiffe etwas mehr als 300.000 Fahrzeuge oder 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Beim Massenstückgut (Breakbulk) freut sich der Hafen über Zuwachs von 2,4 Prozent auf 2,4 Millionen Tonnen. Zurückzuführen ist das vor allem auf den Stahlumschlag – hier meldet der Betreiber einen Anstieg von 14,5 Prozent auf 1,8 Millionen Tonnen.

Der Star des Quartals war jedoch das Flüssiggutvolumen. Es erlebte ein beeindruckendes Umschlagswachstum von 10,6 Prozent auf 17,7 Millionen Tonnen. Bei den Ölderivaten verzeichnete der Hafen Antwerpen im ersten Quartal sogar ein Wachstum von 17,0 Prozent auf insgesamt 13,2 Millionen umgeschlagene Tonnen.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es jedoch auch. Der Umschlag von trockenem Massengut im Hafen sank um 17,9 Prozent auf rund 3 Millionen Tonnen. Als Grund dafür führt der Hafenbetreiber an, dass die Kohle-Nachfrage um dramatische 81,1 Prozent einbrach und nur noch auf 69.975 Tonnen kam.

3.535 Seeschiffe liefen den Hafen Antwerpen im ersten Quartal an. Das sind 3,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Deutlicher noch stieg die Brutto-Tonnage, nämlich um 15,2 Prozent auf 96,6 Millionen BRZ (Bruttoraumzahl) an.

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