Belgien: Antwerpen stundet Hafengebühren

Der Hafenbetreiber reagiert damit auf die weiter andauernde Corona-Krise.

Wegen der Corona-Krise stundet Antwerpen die Gebühren im Hafen. (Port of Antwerp)
Wegen der Corona-Krise stundet Antwerpen die Gebühren im Hafen. (Port of Antwerp)
Christine Harttmann

Im Hafen von Antwerpen müssen Binnen- und Seeschiffe ihre Hafengebühren nicht sofort zahlen. Wie die Antwerp Port Authority erklärt, will sie, indem sie die Rechnungen stundet, die Unternehmen im Hafen während der Ausnahmesituation unterstützen.

Die Antwerpener Hafengemeinschaft hatte den Hafenbetrieb aufgrund der durch die Covid-19-Pandemie verursachten Probleme um Unterstützungsmaßnahmen gebeten. Nach Beratung mit Alfaport-Voka habe die Hafenbehörde zugestimmt, so die Mitteilung, die Zahlungsfrist für Hafengebühren auf 48 Tage anstelle von 18 Tagen für Binnenschiffe und auf 30 Tage für Seeschiffe zu verlängern. Dieser Zahlungsaufschub gilt gelte alle Schiffe, die den Hafen Antwerpen vom 1. Mai bis zum 30. Juni 2020 anlaufen, und könne erforderlichenfalls im Anschluss verlängert werden.

Für die Seeschifffahrt gilt dieser Zahlungsaufschub für Tonnage- und Liegeplatzentgelte. Eine ähnliche Stundung ist für Konzessionen in Vorbereitung und wird Ende Mai dem Verwaltungsrat der Port of Authority zur Prüfung vorgelegt.

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