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Belgien: Antwerpen startet mit neuem Allzeithoch

Der Hafen Antwerpen hat in den ersten drei Monaten des Jahres 1,5 Prozent mehr Güter umgeschlagen als im Rekordjahr 2016.
Aktuelle Quartalszahlen belegen weiter gutes Wachstum im Hafen Antwerpen. (Foto: Port of Antwerp)
Aktuelle Quartalszahlen belegen weiter gutes Wachstum im Hafen Antwerpen. (Foto: Port of Antwerp)
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Christine Harttmann

Insgesamt waren es 54.324.303 Tonnen, die in den Monaten Januar bis Februar 2017 im Hafen umgeladen wurden. Das Wachstum sei insbesondere auf die Container-Fracht zurückzuführen, die gemessen an der Tonnage um 2,0 Prozent angestiegen sei, so der Hafenbetreiber. Im Monat März seien sogar mehr Container umgeschlagen worden, als in der Geschichte des belgischen Hafens in irgendeinem Monat zuvor.

Nach dem bisherigen Rekordjahr 2016 starte der Hafen Antwerpen damit erfolgreich in das neue Jahr, äußerte CEO Jacques Vandermeiren: „Nachdem im ersten Halbjahr 2016 bessere Zahlen erreicht werden konnten als in der zweiten Jahreshälfte, ist es für uns wichtig zu sehen, dass der Umschlag im Containerbereich auch weiterhin stetig wächst.“

Der Containerumschlag legte dem Hafenbetreiber zufolge im ersten Quartal 2017 um 2,0 Prozent auf 29.750.925 Tonnen gestiegen. Gemessen in TEU (20-Fuß Standardcontainer) waren es 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr, nämlich 2.480.932 TEU. Die Entwicklung im RoRo-Segment mit einem Plus von 5,3 Prozent auf 1.219.314 Tonnen bezeichnet der Port of Antwerp ebenfalls als „bemerkenswert“. Die Anzahl der umgeschlagenen Fahrzeuge sei um 2,8 Prozent auf 316.988 Stück gestiegen.

Auch das Volumen im konventionellen Breakbulk hat weiter zugelegt. Ende März erreichte der Breakbulkumschlag 2.583.590 Tonnen und damit einen Anstieg um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wie 2016 ist dieses Ergebnis insbesondere auf den Umschlag von Stahl zurückzuführen, der ein Wachstum von 14,7 Prozent auf 2.093.071 Tonnen verzeichnen konnte.

Der Umschlag von Flüssiggut ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 1,2 Prozent auf 17.624.478 Tonnen leicht gesunken. Dies ist hauptsächlich auf den Umschlag von Ölderivaten (- 4,2 Prozent) zurückzuführen. Insbesondere auf der Importseite war ein starker Rückgang aufgrund schwankender Handelsaktivitäten zu verzeichnen. Das Volumen im Schüttgutumschlag lag Ende März bei 3.145.995 Tonnen und erreichte damit in den ersten drei Monaten ein Wachstum von 6,7 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2016. Insbesondere der Import von Erz und Kohle konnte Zuwächse verbuchen.

Die Zahl der Seeschiffe, die den Hafen Antwerpen von Januar bis März anliefen, ist zwar um 0,8 Prozent auf 3.505 gesunken. Zugleich stieg aber die Bruttotonnage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent auf 99.701.892 Gitgatonnen.

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