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Bayernhafen: Rund 30 Millionen in Schiff und Bahn investiert

Im Geschäftsjahr 2017 hat die Bayernhafen Gruppe 9,1 Millionen Tonnen Güter per Binnenschiff und Bahn umgeschlagen. Das sind 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Containerumschlag sinkt leicht unter Vorjahresniveau.
Kälte und Eis behinderten die Binnenschifffahrt im Januar 2017. (Foto: Bayernhafen Gruppe)
Kälte und Eis behinderten die Binnenschifffahrt im Januar 2017. (Foto: Bayernhafen Gruppe)
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Christine Harttmann

Dabei war der Schiffsgüterumschlag im ersten Quartal 2017 um rund ein Drittel gegenüber 2016 zurück gegangen. Der Terminalbetreiber begründet dies mit dem kalten Januar. Dreieinhalb Wochen lang, bis Mitte Februar, musste die Schifffahrt auf dem Main-Donau-Kanal und der bayerischen Donau wegen der Eislage eingestellt werden. Dennoch steigerte die Bayernhafen Gruppe über das gesamte Jahr den Schiffsgüterumschlag um 5,9 Prozent auf 3,195 Millionen Tonnen. Maßgeblich dafür sei, so das Unternehmen, insbesondere am Bayernhafen Regensburg gewesen. Den größten Anteil an der Schiffstonnage machten landwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Nahrungs- und Futtermittel aus. Doch auch hochwertiges Schwergut wie in Bayern gefertigte Trafos oder Anlagentechnik landeten auf den Binnenschiffen.

Der Umschlag per Bahn ging um 1,9 Prozent zurück und summierte sich auf 5,872 Millionen Tonnen. Als einen Grund dafür führt Bayernhafen an, dass die italienische Staatsbahn de Rollende Landstraße (RoLa) von Regensburg nach Trento einstellte. Für 2018 setzt der Terminalbetreiber jetzt darauf, dass die Vorschläge des Brenner Gipfels bald umgesetzt werden. „Wir begrüßen die von Bundesverkehrsminister Christian Schmidt beim Brenner-Gipfel vorgeschlagenen Förderungen als eine wesentliche Maßnahme, wieder grenzüberschreitende RoLas marktattraktiv gestalten zu können“, sagt Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der Bayernhafen Gruppe, „wir stehen bereit, die RoLa wieder zu starten.“

Auf stabilem Niveau bewegte sich der Containerumschlag an den Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg und Regensburg: Mit 450.944 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) im Geschäftsjahr 2017 wurden die 459.794 TEU vom Vorjahr fast erreicht. Um den Gütertransport per Schiff und Bahn attraktiver zu gestalten investiert die Bayerhanfen Gruppe kontinuierlich in die schienen- und wasserbezogene Infrastruktur und in die Dienstleistungen an den Standorten.

Für 2018 plant die Bayernhafen Gruppe über all ihre Standorte Investitionen in Höhe von rund 32 Millionen Euro – zusätzlich zu den 2017 bereits angestoßenen 30 Millionen Euro. Dazu gehört die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen sowie über mehrere Jahre laufende Optimierungsmaßnahmen an der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur.

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