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BASF: 3. Baustufe für neues Kombiverkehrsterminal

Heute starten die Arbeiten für die dritte Baustufe des Kombiverkehrsterminals auf dem Gelände der BASF SE in Ludwigshafen.
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Redaktion (allg.)
Eigentümer des öffentlichen Kombiverkehrsterminals ist die BASF, betrieben wird es von der KTL Kombi-Terminal Ludwigshafen GmbH. Gesellschafter der KTL sind neben der BASF die Speditionen Bertschi (Schweiz) und Hoyer (Hamburg) sowie die Kombiverkehrsspezialisten Hupac (Schweiz) und Kombiverkehr (Frankfurt). Mit der dritten Baustufe entstehen bei der Betreibergesellschaft 50 neue Arbeitsplätze. Die Investitionssumme beträgt eigenen Angaben zufolge rund 80 Millionen Euro. Dr. Bernhard Nick, Werksleiter Verbundstandort Ludwigshafen der BASF SE bezeichnete den Ausbau des Terminals als wesentlichen Beitrag zur Zukunftssicherung des Standorts Ludwigshafen: „Die BASF braucht gute Transportverbindungen zu ihren Kunden, zum Beispiel nach Italien, Frankreich und in die stark wachsenden Märkte Osteuropas. Mit dem kombinierten Verkehr können wir sie kostengünstig, umweltfreundlich und zuverlässig beliefern.“ Die Umschlaganlage steht auch externen Spediteuren und Verladern offen – für sie erfolgen nahezu 60 Prozent der Transporte. „Die Erweiterung des Kombiverkehrsterminals eröffnet neue europäische Transportwege. Damit stärkt sie nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion und erhöht so die Attraktivität für Logistikanbieter und ihre Kunden“, sagte Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeistern der Stadt Ludwigshafen. Mit der dritten Baustufe wird das seit dem Jahr 2000 bestehende Kombiverkehrsterminal von sieben auf 13 Umschlaggleise erweitert. Die Zahl der Portalkräne steigt von fünf auf acht. Gleichzeitig erhöht sich die Umschlagsmenge von derzeit 300.000 auf 500.000 Ladeeinheiten pro Jahr. Nach der Inbetriebnahme des erweiterten Terminals soll sich der Kohlendioxid-Ausstoß beim Gütertransport um insgesamt rund 60.000 Tonnen pro Jahr reduzieren (BASF-Anteil). 15 Zugpaare werden die bestehenden 17 Verbindungen in Richtung Frankreich, Spanien, Ost- und Südosteuropa ergänzen. Um die Belastung für die Anwohner entlang der Bahnstrecke Oggersheim – BASF zu verringern, haben BASF, die Stadt Ludwigshafen, die Deutsche Bahn AG und die KTL GmbH gemeinsam ein freiwilliges Maßnahmenpaket zum Lärmschutz entlang des Bahngleises vereinbart. Es umfasst Maßnahmen zum aktiven und passiven Lärmschutz, die bis zur Inbetriebnahme der erweiterten Umschlaganlage umgesetzt werden sollen. (swe)(sw)
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