Balkan: Schuon mit neuen Relationen

Alfred Schuon erweitert sein Transportangebot und verkehrt künftig auch in die Nicht-EU-Länder der Balkanhalbinsel.

Bedient künftig auch Nicht-EU-Länder auf dem Balkan: Alfred Schuon. (Foto: Alfred Schuon)
Bedient künftig auch Nicht-EU-Länder auf dem Balkan: Alfred Schuon. (Foto: Alfred Schuon)
Christine Harttmann

Die wöchentlichen Touren des Logistikdienstleisters verbinden Serbien, Albanien, Bosnien, Montenegro sowie Nordmazedonien mit Süddeutschland und schließen die Zollabwicklung ein. Jeden Donnerstag, so kündigt Schuon an, würden die Waren im baden-württembergischen Haiterbach auf den Weg gebracht. Erstes Ziel sei die serbische Hauptstadt Belgrad. Von dort aus geht es jeweils am darauffolgenden Montag weiter zu den jeweiligen Endzielen in Serbien selbst sowie Albanien, Bosnien, Montenegro und Nordmazedonien. Transporte in die andere Richtung – vom Balkan nach Süddeutschland – führt der Logistikdienstleister nach Bedarf durch. Mit seinen Stückgut-, Teil- und Komplettladungstransporte will der Logistikdienstleister alle Branchen bedienen. Alexander Schuon, Geschäftsführer der Alfred Schuon, erklärt:

„Die Balkanhalbinsel ist eine aufstrebende Region und viele deutsche Unternehmen sind bereits mit Niederlassungen und Produktionsstätten vor Ort. Für die dadurch wachsenden Warenströme haben wir nun ein Transportangebot geschaffen.“

Das in Haiterbach beheimatete Speditions- und Logistikunternehmen, das seit mehr als 20 Jahren in Ungarn ist, beruft sich auf seine „Erfahrung im osteuropäischen Raum“. Nun würden die Touren auf Albanien, Bosnien, Montenegro, Nordmazedonien und insbesondere Serbien ausgeweitet, alles zwar zumindest angehende Beitrittskandidaten der EU, aber dennoch Nicht-EU-Ausland. Daher unterliegen die grenzüberschreitenden Transporte in diese Länder besonderen Zollvorschriften. Neben der üblichen Handelsrechnung sind Zusatzdokumente wie eine Ausfuhrerklärung sowie eine A1-Bescheinigung notwendig. Auch hier sieht Schuoan sein Unternehmen gut gerüstet:

„Dank unserer Expertise und unserer Partner vor Ort in der Region bieten wir auch eine verlässliche Zollabwicklung an.“

Die wöchentlichen Transporte nach Belgrad starten jeden Donnerstag aus Süddeutschland. Befördert werden diverse Stückgüter sowie Teil- und Komplettladungen. Vom dortigen Hub eines regionalen Partners aus werden sie zu Beginn der jeweils folgenden Woche weiterverteilt. Der Geschäftsführer betont:

„Aufgrund des festen Abfahrtstags sowie des Zugriffs auf vorhandene Strukturen vor Ort haben unsere Kunden Planungssicherheit.“

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