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Bahnshuttle: Höherer Takt zwischen Rotterdam und Neuss

Der niederländische Logistikdienstleister Optimodal hat seine Umläufe zwischen dem Hafen und dem Drehkreuz in NRW von sieben auf elf pro Woche erhöht.
Foto: Optimodal
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Anna Maria Schmid

„Mit der Kombination von Rotterdam als Seehafen und Neuss als Drehscheibe für die Anbindung an zahlreiche Bestimmungsorte in der EU bieten wir eine sehr effiziente und nachhaltige Verbindung”, sagt Karsten Scheidhauer, Managing Director bei Optimodal Nederland. Scheidhauer führt den erhöhten Bedarf auf die zentrale Lage der Stadt und deren gute Verbindungen zurück, die durch den Shuttledienst zwischen Rotterdam und Kontinentaleuropa geschaffen werden.

„Mit unserem Partner Schweizerzug bieten wir beispielsweise dreimal wöchentlich eine Bahnverbindung nach Frenkendorf/Basel an. Von Neuss aus ist man auch innerhalb von nur 13 Stunden in Wien, Graz, Budapest und im norditalienischen Gallarate. Ab Januar 2019 können wir die Strecke München-Rotterdam über Neuss in insgesamt 11 Stunden zurücklegen.”

Die Zielsetzung für den Ausbau des Quirinus Express-Shuttle-Angebots, das nach Quirinus, dem Neusser Schutzpatron des ursprünglich römischen Heerlagers benannt ist, liegt bei wöchentlich 20 Umläufen. „Dies“, so Scheidhauer, „würde bedeuten, dass wir täglich einen Zug zwischen Neuss und jedem der Containerterminals auf der Maasvlakte einsetzen können.“

Neuss sei ein anschauliches Beispiel für Verbindungen mit hoher Umlauffrequenz mit dem deutschen und europäischen Hinterland, so Matthijs van Doorn, Logistikmanager des Hafenbetriebs Rotterdam. „Es stehen drei Modalitäten zur Auswahl: Bahn, Binnenschifffahrt und Lkw. Letztlich profitiert davon der Kunde. Rotterdam wird auch in Zukunft wirklich synchromodale Lösungen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Bahnverbindungen anbieten. Wir sind sehr froh, dass Optimodal so klar auf Rotterdam setzt!”

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