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AVEVAI stellt E-Van mit 330-Kilometer-Reichweite vor

Das Start-up-Unternehmen AVEVAI aus Singapur präsentiert einen Transporter und einen Leicht-Lkw, der in Stuttgart zusammen mit Daimler und Foton entwickelt wurde. Er soll ab 2019 auch in Europa auf den Markt kommen.

Die Van-Variante soll in zwei Radständen und mit bis zu 18 Kubikmetern Ladevolumen verfügbar sein. (Foto: AVEVAI)
Die Van-Variante soll in zwei Radständen und mit bis zu 18 Kubikmetern Ladevolumen verfügbar sein. (Foto: AVEVAI)
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Johannes Reichel

Zur Guangzhou International Electric Vehicles Show in China hat das Unternehmen AVEVAI aus Singapur einen neuen Elektro-Transporter sowie -Frontlenker-Leicht-Lkw angekündigt. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit Daimler und dem chinesischen Hersteller Foton in Stuttgart entwickelt. Daimler betreibt in China ein Joint Venture mit Foton.

Der Antrieb des hinterradgetriebenen Vans verfügt über eine Supercap-Hybrid-Batterietechnologie, die dem Transporter zu einer Reichweite von 330 Kilometern (im NEFZ) verhelfen soll. Die Kombination einer Lithium-Mangan-Batterie mit 80 kWh Kapazität mit sogenannten Supercaps soll dem Akku einen längeren Lebenszyklus erlauben, weil die Beschleunigungs- und Rekuperationsenergie aus den schneller reagierenden Zwischenspeichern entnommen wird.

Zudem soll das System imstande sein, 85 Prozent der Rekuperationsenergie wiederaufzunehmen, was die Effizienz weiter steigert. Die Graphen-basierten Superkondensatoren (GEMS) stammen vom singapurischen Spezialisten für umweltfreundliche Batteriesysteme E-Synergy.

Der Hersteller gewährt eine Garantie von fünf Jahren oder 200.000 Kilometern. An einer 22-Kilowatt-Ladestation soll der Van in vier, der Leicht-Lkw in zwei Stunden wieder aufgeladen sein. Die Funktion der Batterien soll auch in extremen Wetterbedingungen von Minus 40 bis Plus 70 Grad gewährleistet sein, verspricht der neue Anbieter. Für Vortrieb auf die Hinterachse sorgt ein 100-Kilowatt-Synchron-Elektromotor mit 360 Nm Drehmoment, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 100 km/h limitiert.

"Unser Ziel ist es, erschwingliche, funktionale und hoch effiziente Nutzfahrzeuge zu entwickeln, die den Bedarf vieler Anwender im Kurier-Segment, der Food-Delivery und Schnelllieferdienste abdecken", erklärte Argun Boldkhet, CEO und Gründer von AVEVAI.

Die Van-Variante soll in zwei Radständen über bis zu 18 Kubikmeter Ladevolumen und 2.000 Kilogramm Nutzlast verfügen, bei einem Leergewicht von 2.600 Kilo und einem Gesamtgewicht von 4.250 Kilo. Sie misst zwischen fünf und sechs Meter in der Länge. Im Interieur soll das Fahrzeug mittels einem 10-Inch-Farbdisplay aktuelle Konnektivität und Telematikfunktionen bieten, auch der Fahrzeugzustand und die Batteriedaten lassen sich hier beobachten.

Gebaut werden soll das Fahrzeug bei Foton in Shangdong/China. Die erste Priorität liegt auf dem chinesischen Markt, der Hersteller will dann aber neben dem US-Markt vor allem auch den europäischen ins Visier nehmen, wo man sich aufgrund zunehmender Einfahrrestriktionen eine steigende Nachfrage nach elektrisch angetriebenen Low-Emission-Vans erhofft.

Darüber hinaus soll es einen elektrisch angetriebenen Leicht-Lkw mit 2,65 Tonnen Gesamtgewicht (1,6 to Leergewicht) als Koffer-, Pritschen- sowie Kühlkoffervariante geben, der über eine Lithium-Ternary-Batterie mit 44,4 kWh Kapazität mit bis zu 300 Kilometer Reichweite verfügt und über einen 30 kW-Synchronmotor angetrieben wird (60 kW Peak).

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