Antwerpen: Zwei elektrische Mobilkrane für den Hafen

Zwei neue Hafenmobilkrane von Konecranes Gottwald hat das belgische Transportunternehmen Zuidnatie Breakbulk in Antwerpen in Betrieb genommen.

Konecranes Gottwald Modell 7 Hafenmobilkran für den Umschlag von Schütt- und Stückgütern am Kai 480. (Foto: Konecranes)
Konecranes Gottwald Modell 7 Hafenmobilkran für den Umschlag von Schütt- und Stückgütern am Kai 480. (Foto: Konecranes)
Christine Harttmann

Im Hafen Antwerpen erbringt Zuidnatie Breakbulk Logistik- und Transport-Dienstleistungen für alle Güterarten. Nun will das Transortunternehmen mit zwei neuen Konecranes-Hafenmobilkranen sein Geschäft weiter ausbauen. Die beiden Modelle – ein Modell 3 und eine Modell 7-Kran – könnten elektrisch betrieben werden und seien somit „öko-effizient“, wie Konecranes Gottwald beschreibt.

Das Modell 3 will Zuidnatie im Bereich von Kai 624 für den Umschlag von Leercontainern und schweren Lasten bis zu 100 Tonnen einsetzen. Es handelt sich dabei den Angaben zufolge um einen GHMK 3405 als Zwei-Seil-Variante. Der Kran ist mit externer Stromversorgung ausgestattet und wird aus dem vorhandenen, hafeneigenen Netz gespeist. Dies reduziere die Abgas- und Geräuschemissionen im Terminal, teilt Konecranes mit.

Für den Schüttgut- und Stückgut-Umschlag auf Kai 480 entschied sich Zuidnatie für das Modell 7 in der Vier-Seil-Variante G HMK 7508 B. Der Mobilkran ist mit einer starken 63-Tonnen-Greiferkurve in A7 und einer maximalen Traglast von 125 Tonnen ausgestattet. Er ist ebenfalls für externe Stromversorgung vorbereitet und kann, wenn die Ressourcen vorhanden sind, schnell und einfach auf einen elektrischen Betrieb umgestellt werden.

„Wir betreiben seit mehr als 20 Jahren Konecranes Gottwald Hafenmobilkrane”, so Stéphanie Feys, Managing Director bei Zuidnatie. „Wir vertrauen dabei auf die generell sehr hohe Leistungsfähigkeit der Krane sowie auf die Öko-Effizienz der diesel-elektrischen Antriebe.“

Dem Kauf der beiden neuesten Krane seien intensive Gespräche vorausgegangen, so Feys. Aus Umwelt- sowie wirtschaftlichen Gründen sei die Entscheidung für den elektrischen Betrieb über das hafeneigene Netz gefallen.

„Elektrische Antriebe bieten während des gesamten Lebenszyklus‘ des Krans geringere Betriebskosten und können dabei dank externer Energieversorgung sogar die Effizienz steigern. Dies macht sie zu einer besonders interessanten Investition für unsere Kunden”, betont Alexandros Stogianidis, Director Sales Benelux bei Konecranes Port Solutions. “Das Projekt unterstreicht darüber hinaus den Wert unserer langfristigen Kundenbeziehungen und zeigt die zunehmende Bedeutung unseres öko-effizienten Produktportfolio.”

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