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Antwerpen: 250.000 weniger Lkw pro Jahr

Mit Hilfe sieben verschiedener Projekte will der Hafen Antwerpen die Zahl der Lkw-Fahrten reduzieren. Dafür will er in den kommenden drei Jahren 1,4 Millionen Euro investieren.
Foto: Antwerp Port Authority
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Anna Maria Schmid

Die verschiedenen Maßnahmen, die eine finanzielle Unterstützung erhalten, wurden auf Grundlage eines Calls for Proposals ausgewählt, den die Hafenbehörde Anfang des Jahres herausgegeben hatte, teilt der Hafen Antwerpen mit. Die eingereichten Projekte seien unter anderem danach bewertet worden, ob sie eine verlässliche und preislich wettbewerbsfähige Alternative zu bestehenden, weniger nachhaltigen Lösungen bieten und ob sie auf einem erfolgversprechenden Businessplan basieren. Die flämische Regierung wolle in den nächsten Monaten ebenfalls 1,4 Millionen Euro für weitere Projekte zur Verfügung stellen,

Der Terminalbetreiber DP World möchte bestehende Bahnprodukte verbessern und neue Bahnverbindungen aufbauen, etwa einen neuen Service nach Stuttgart als Transportalternative für die Automobilindustrie. Der multimodale Logistikdienstleister Delcatrans entwickelt eine Kühllogistik-Plattform für den Binnenschiffsverkehr.

Hakka NV betreibt eine digitale Plattform für die Lkw-Branche und hat einen Vorschlag eingereicht, der die Plattform für eine Anwendung nutzt, die Rückladungen für Lkw findet, um Leerfahrten zu vermeiden. Das niederländische Unternehmen Port-Liner will fünf Hybridschiffe bauen, die zwischen dem multimodalen Terminal De Kempen in Südholland und Antwerpen pendeln.

Der Container-Operateur Danser hat zwei Binnenschiffskonzepte eingereicht: Zum Aufbau eines Hub-and-Spoke-Konzepts entlang des Brüssel-Schelde-Kanals und zur Einführung eines Korridorsystems zwischen Nordfrankreich und Antwerpen. Euroports Inland Terminals, ein Unternehmen der Euroports-Gruppe, wird eine neue Bahnverbindung zwischen Lüttich (Ile Mosin) und dem Hafen von Antwerpen einführen. Und Slovak Shipping and Ports, ein Containerterminalbetreiber aus Bratislava in der Slowakei, will Kombizüge mit einer Mischung aus intermodalen und konventionellen Waggons in Betrieb nehmen, die zweimal wöchentlich zwischen dem Terminal in Bratislava und dem Hafen von Antwerpen verkehren.

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