Andreas Scheuer: Entlastung an österreichischer Grenze kommt

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat Bayern den Auftrag für eine schnelle Lösung erteilt. Auf der A 8 am Walserberg soll eine rund zwei Kilometer lange dritte Spur eingerichtet werden.

Laut Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer werde an der Kontrollstelle auf der A 8 am Walserberg eine rund zwei Kilometer lange dritte Spur eingerichtet. Foto: http://www.andreas-scheuer.de/presse/
Laut Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer werde an der Kontrollstelle auf der A 8 am Walserberg eine rund zwei Kilometer lange dritte Spur eingerichtet. Foto: http://www.andreas-scheuer.de/presse/
Daniela Kohnen

Es soll künftig schnellere Kontrollen und weniger Staus auf dem Weg nach Österreich geben. Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat an Bayern den Auftrag für eine rasche Lösung zu den Ausbauten der Grenzkontrollstellen an der A 8 am Walserberg und der A 3 bei Pocking gegeben. Andreas Scheuer:

„Die Entlastung im Grenzgebiet zu Österreich kommt. Es freut mich außerordentlich, dass wir eine Lösung erarbeitet haben. Mit den Baumaßnahmen beschleunigen wir die Grenzabfertigungen - für Pendler, Wirtschaftsverkehr und Urlauber. Auch die Anwohner werden entlastet: Wenn der Verkehr auf den Autobahnen sicher und reibungslos fließt, reduziert das den Ausweichverkehr in den umliegenden Ortschaften.“

In Zusammenarbeit mit der österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (ASFINAG) werde an der Kontrollstelle auf der A 8 am Walserberg eine rund zwei Kilometer lange dritte Spur eingerichtet. Auf deutscher Seite werde diese Spur rund 400 Meter lang sein. Hierfür würden teils vorhandene Flächen des Zollamtes genutzt, teils würde die Bundesautobahn verbreitert.

Für die Baukosten seien rund zwei Millionen Euro vom Bund veranschlagt und die Autobahndirektion Südbayern zuständig für Planung und Umsetzung der Maßnahme, die noch dieses Jahr abgeschlossen werden solle.

„Im Fall der A 3 bei Pocking wird die Grenzkontrollstelle näher an die österreichische Grenze gerückt. Die Autobahndirektion Südbayern hat bereits eine Machbarkeitsstudie erstellt, ob eine Rastanlage in unmittelbarer Nachbarschaft zu Österreich übergangsweise als Grenzkontrollstelle genutzt werden kann.“

Das BMVI habe hierfür den Planungsauftrag erteilt. Die Autobahndirektion schätze die Kosten auf rund zehn Millionen Euro.

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