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Aktuelles: Verhaltensbedingte Kündigung nicht rechtens

Eine verhaltensbedingte Kündigung kann gerechtfertigt sein, wenn der Arbeitnehmer nach Abmahnung seine arbeitsvertraglichen Pflichten nicht mit der geschuldeten Qualität oder Quantität erfüllt. Das muss der Arbeitgeber dann allerdings ausreichend darlegen.
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Anna Maria Schmid
Im konkreten Fall hatte das Arbeitsgericht Siegburg über die Kündigungsschutzklage eines KfZ-Mechanikers zu entscheiden. Ihm war wegen schlechter Arbeitsleistungen verhaltensbedingt gekündigt worden. Sein Arbeitgeber warf ihm vor, bei einem Werkstatttest nur vier von sechs Fehlern erkannt zu haben. Außerdem habe er bei einem Auftrag anstehende Servicearbeiten nicht erledigt. Das schade dem Ruf des Autohauses, so der Arbeitgeber. Nach drei vorausgegangenen Abmahnungen könne er keinen Besserungswillen beim Kläger feststellen. Das Arbeitsgericht gab der Kündigungsschutzklage trotzdem statt. Der Arbeitgeber habe weder die Leistungen des Klägers über einen repräsentativen Zeitraum noch die Fehlerquote vergleichbarer Arbeitnehmer dargelegt. So habe das Gericht nicht erkennen können, ob der Kläger seine vertraglichen Verpflichtungen vorwerfbar verletzt habe, erklären ARAG Experten (ArbG Siegburg, Az.: 3 Ca 1305/17).
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