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Aktuelles Urteil: Wer das Arbeitszeugnis unterschreiben muss

Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis muss nicht unbedingt vom Chef des Unternehmens unterschrieben werden. Es genügt, wenn das ein weisungsbefugter Vorgesetzter macht.

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Anna Maria Schmid

Nach Auskunft der ARAG Experten haben Arbeitnehmer keinen Anspruch darauf, dass ihr Arbeitszeugnis vom obersten Chef des Unternehmens unterschrieben wird. Es genügt die Unterschrift eines weisungsbefugten Vorgesetzten. In einem konkreten Fall war eine Arbeitnehmerin unzufrieden mit dem Arbeitszeugnis, das die Personalleiterin ausgestellt und unterschrieben hatte. Sie verlangte ein neues Dokument, das – wie bisher üblich – der Direktor der Klinik unterschreiben sollte. Doch nach Auskunft der ARAG Experten haben Arbeitnehmer darauf keinen Anspruch. Ein ranghöherer Mitarbeiter sei genug, heißt es. Der Unterschreibende und der Empfänger des Zeugnisses müssten dafür nicht einmal zusammengearbeitet haben. Es sei genug, wenn ein Dritter, der mit dem Zeugnisempfänger zusammengearbeitet hat, hinzugezogen wird. (Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Az.: 8 Sa 151/17).

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