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Aktuelles Urteil: Ein "Springer" auf dem Weg zum Lager ist versichert

Ein Lagerist hat seine Berufsgenossenschaft verklagt, weil sie einen Verkehrsunfall, bei dem er sich schwer verletzt hatte, nicht als Arbeitsunfall anerkannt hatte.
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Redaktion (allg.)

Der Lagerist arbeitete als „Springer“ in verschiedenen Lagern. Auf dem Weg zu einem Lagerstandort passierte der Unfall, vermutlich aufgrund eines Wendemanövers. Zu hundert Prozent klären ließ sich die Unfallursache allerdings nicht. Das Hessische Landessozialgericht (LSG) in Darmstadt entschied, dass der Lagerist Leistungen der Berufsgenossenschaft beanspruchen könne (AZ: L 3 U 118/13). Der Unfall war im Rahmen einer versicherten Tätigkeit passiert, zu der der Weg zum Lager gehöre. Dies gelte auch dann, wenn sich der Lagerist verfahre und deshalb einen Umweg einlege. So war es in diesem Fall geschehen. Voraussetzung dafür sei, dass seine „Handlungstendenz“ darauf ausgerichtet gewesen sei, dass Lager zu erreichen, in dem er arbeiten sollte. Die Voraussetzung sei vorliegend erfüllt gewesen, so das LSG in seiner weiteren Entscheidungsbegründung.

(boe)
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