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ADAC-Umfrage: Parkplatzmangel belastet Lkw-Fahrer

Der Mangel an Lkw-Parkplätzen, hohe Dieselpreise und Termindruck machen Lkw-Fahrern in Deutschland am meisten zu schaffen.
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Redaktion (allg.)
Der Parkplatzmangel auf Deutschlands Straßen belastet in diesem Sommer knapp 40 Prozent aller Lkw-Fahrer. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Fahrerbefragung des ADAC TruckService, die jeweils im Sommer die Stimmung in der Branche untersucht. An zweiter Stelle der Aufregerthemen stehen die hohen Dieselpreise gefolgt von Termindruck und Hektik des Berufsalltags. Lästige Dauerbaustellen rangieren an vierter Stelle und sind somit ebenfalls auf den oberen Plätzen der größten Aufregerthemen zu finden. Im Vergleich zu 2009 ist das Thema Parkplatzmangel von 23,6 auf 37,2 Prozent zum größten Ärgernis für Lkw-Fahrer angewachsen. Die hohen Dieselpreise nannten zudem 35,8 Prozent der 150 befragten Trucker als größte Sorge. 2009waren es noch 19,6 Prozent gewesen. Dieses Ergebnis unterstützt, so der ADAC, den Trend, dass das Transportvolumen auf Deutschlands Straßen wieder zunimmt und sich die Arbeitsbelastung bei Lkw-Fahrern weiter verstärkt. Denn bei 33,1 Prozent der Befragten zerren Termindruck und Hektik an den Nerven. Das Problem der Dauerbaustellen hat im Vergleich zum Vorjahr an Relevanz verloren, belastet aber mit 17,6 Prozent fast jeden fünften Lkw-Fahrer. Die Ungewissheit über die eigene berufliche Zukunft hat sich bei den Fahrern noch einmal massiv verstärkt. Nur noch 43,9 Prozent der Befragten meinen, dass sie ihren Beruf in fünf Jahren noch ausüben werden. 2009 waren immerhin noch 66,5 Prozent der Fahrer davon überzeugt. Außerdem blicken mit 24,3 Prozent der Befragten immer mehr Trucker in eine ungewisse Zukunft. Die Mauterhöhung als Hauptproblem aus dem vergangenen Jahr ist mit 14,9 Prozent für die Fahrer von geringerer Bedeutung. „Der Termindruck, dem die Lkw-Fahrer tagtäglich ausgesetzt sind, steigt von Jahr zu Jahr“, so Werner Renz, Geschäftsführer ADAC TruckService. „Ist ein Fahrer aufgrund einer Panne gezwungen, seine Fahrt zu unterbrechen, steigt der Zeit- und Kostendruck auf die Fahrer immens. Daher arbeiten wir mit Hochdruck daran, unser Stützpunktenetz permanent zu erweitern, um so die Anfahrts- und Ausfallzeiten bei einer Panne weiter zu verringern.“ (swe)(sw)
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